Stadtmarketing

Defintion Stadtmarketing

Stadtmarketing ist ein Instrument, um dem drohenden Verlust der Konkurrenzfähigkeit im Städtewettbewerb einerseits und dem Planungsnotstand im Inneren andererseits zu begegnen. Beim Stadtmarketing betrachtet man die Stadt wie ein Produkt. Das Produkt „Stadt“ soll ein attraktives und vielfältiges Angebot schaffen. Diese Aufgabe liegt nicht nur bei den Verantwortlichen in kommunalen Räten und Verwaltungen, sondern genauso bei der Gastronomie, der Hotellerie, dem örtlichen Einzelhandel und anderen Wirtschaftszweigen, die zusammen für das Aussehen und Auftreten der Stadt sorgen und damit das sogenannte Outlook der Stadt bilden.*)

Ziele des Stadtmarketings

  • Steigerung der Attraktivität der Stadt als Wirtschaftsstandort, Wohn-, Einkaufsort und touristische Destination
  • Aufbau, Korrektur und Pflege eines Stadtimages
  • Steigerung der finanziellen Handlungsspielräume der Akteure
  • Ausrichtung der städtischen Leistungen auf die Bürger
  • Schaffung und Erhöhung eines überregionalen Bekanntheitsgrades
  • Steigerung der Identifikation der Bürger mit der Stadt
  • Steigerung der Zufriedenheit der unterschiedlichen Anspruchsgruppen mit der Stadt
  • Förderung der Zusammenarbeit wichtiger Handlungsträger der Stadt
  • Erhalt bzw. Steigerung der Einwohnerzahl („Kundenbindung“)
  • Verminderung städtischer Probleme durch ruhenden und/oder fließenden Verkehr, Müllentsorgung, Abwasser etc.

Aufgabenfelder des Stadtmarketings

  • Citymarketing
  • Tourismusmarketing
  • Standortmarketing
  • Netzwerke / Public Affairs
  • Stadtentwicklung
  • Kulturmarketing
  • Management + Beteiligungen
  • Wissensmarketing
  • Eventmarketing

*)http://de.wikipedia.org/wiki/Stadtmarketing

TAO-Projekte Stadtmarketing

  • Radenthein (1993 bis 1998)
    Klassische Leitbilderstellung mit Leitbild- und Abstimmungsworkshops und Arbeit in Arbeitsgruppen, starker Gewerbeschwerpunkt mit Fokusgruppen, langjährige Umsetzungsbetreuung bzw. Coaching
  • Spittal (1994 bis 1998)
    Klassische Leitbilderstellung mit Leitbild- und Abstimmungsworkshops und Arbeit in den Arbeitsgruppen, starker Tourismusschwerpunkt (Tourismusleitbild), Entwicklung eines abgestimmten Event- und Veranstaltungs-programms (Komödienstadt – Leichtes Lachen in Spittal), langjährige Umsetzungsbetreuung bzw. Coaching
  • Oberdrauburg (1994 mit Neustart 1998)
    Neustart mit Kooperationsprojekt – Qualifizierungs- und Controllingkonzept (Win/Win), die vorwiegend kleinen Betriebe entscheiden sich für eine gemeinsame Vorgangsweise „als ein Unternehmen“, Teilprojekte: betriebswirtschaftlicher Teilbereich, Qualifizierungsoffensive, gemeinsamer Marketingschwerpunkt, Attraktionsmaßnahmen und Organisationsaufbau und –entwicklung
  • Graz (1998)
    Organisationsentwicklung mit 20 Straßengemeinschaften in Graz, Entwicklung einer gemeinsamen Markenpolitik mit Markenkern „Lust am Gegensatz“ und Markenfelder „Nutzen der Events – Landes- und Gartenausstellung“
  • Linz (1998)
    Analyse der Ausgangslage in Linz – Fazit: Linz braucht ein Kundenbindungsinstrument – eine Kundenkarte, Entwicklung eines Leitprojektes mit der Steuerungsgruppe: eine Linzer Stadtkundenkarte für alle Händler und Straßenvereinigungen, an einem Projekt gemeinsam lernen, ein Projekt gemeinsam umsetzen (gemeinsames Abenteuer)
  • Projekte von internationaler Bedeutung
    Kärnten Card für den Tourismus (Kärnten Werbung bis 2006)
    Kärnten ShopIN Card für den Kärntner Handel (Wirtschaftskammer Kärnten)