Trends im Bereich Informations- und Kommunikationstechnologien, Teil 1/3 am 30 Sep. 2011

Das in Villach und Klagenfurt beheimatete IT-Unternehmen addIT hat am Donnerstag den 22. September 2011 bereits zum vierten Mal zu ihrer Veranstaltung addSuccess geladen. Präsentiert wurden die aktuellen Informations- und Kommunikationstrends (IKT) im Rahmen von Impulsreferaten.

Die persönlichen Highlights aus der Veranstaltung:

Atos auf dem Web zur Email freien Company

Vortragende: Hanns-Thomas Kopf, Geschäftsführer Atos CEE

Der IT-Dienstleister Atos Origin will bis 2012 zum „Null-E-Mail-Unternehmen“ werden. Die Mitarbeiter von Atos, die laut Studien durchschnittlich 164 Emails pro Tag bearbeiten und dafür eine durchschnittliche, wöchentliche Arbeitszeit von 20-25 Stunden dafür aufwenden müssen, sollen in der Zukunft von internen Emails vollkommen entlastet werden. Anstelle der Emails setzt Atos Origin vermehrt auf andere Kommunikationsformen, und hier insbesondere auf ein eigenes, dem Facebook sehr ähnliches Social Media Werkzeug. Diese neue Kommunikationsplattform soll den Anspruch gerecht werden, von immer und überall zuzugreifen zu können und bietet des Weiteren eine Schnittstelle zur Integration von externen Mails zur Bearbeitung.

Visuelle Kommunikation

Vortragende: Christian Tarmastin, Leitung Distribution Video Eltax

Hr. Christian Tarmasin führte seinem Publikum den Vortrag über visuelle Kommunikation live in Form einer Videokonferenz vor. In seinem Vortrag sprach er sowohl über die Vorteile, als auch über die Notwendigkeiten für den erfolgreichen Einsatz visueller Kommunikation im Rahmen von Videokonferenzen:

Fehlende Reisekosten und -zeit, sowie auch mehr Flexibilität sprechen eindeutig für den Einsatz von Videokonferenzen. Besonderheiten die bei der Auswahl und den Einsatz von visueller Kommunikation im Rahmen von Videokonferenzen beachtet werden sollten, sind laut Herr Tarmastin vor allem die Verwendung von offenen Standards, die rechtzeitige Bedachtnahme auf die Integrationsfähigkeit von unterschiedlichen Systemen, die vorab Sicherstellung für die Gewährleistung der Herstellerkontinuität und einer offenen Architektur, die Beachtung der Total Costs und nicht nur die Anschaffungskosten, sowie auch sicherheitsrelevante Kompatibilitätsgesichtspunkte.

Wie die Videokonferenz beim Vortrag stattfand, dazu ein Bild:

Links befindet sich die Powerpoint-Präsentation und rechts wird der Vortragende mittels Webcam eingeblendet. Im Publikumssaal befindet sich ebenfalls eine Webcam, sodass der Vortragende nicht nur das Publikum sehen und hören kann, sondern auch eine interaktive, echtzeitbasierende Kommunikation durchführen kann.

Herausforderung Mobile Worklife – Risiken & Chancen

Vortragende: Peter Sperk, Senior Customer Solution Advisor SAP

Peter Sperk zeigte in seinem Vortrag die zunehmende Relevanz von mobilen Applikationen auf. Er verwies dabei auf eine UNO-Studie, welche angibt, dass es weltweit mehr Handys als Zahnbürsten gibt. Des Weiteren bekräftigt er die mobile Welt mit folgenden Statements:

  • 350 Apps werden in jeder Sekunde aus dem AppStore geladen.
  • Von 750 Millionen Facebook-User greifen bereits 250 Millionen mobil auf Facebook zu.
  • 350.000 Apple Geräte und 550.000 Android Geräte werden jeden Tag aktiviert.

Auch das Unternehmen SAP setzt mittlerweile voll auf mobile Applikationen. Nicht nur 9.000 Ipads gehören zur Unternehmensausstattung von SAP, sondern SAP ist auch mittendrin im App-Geschäft. SAP ist für die Bereitstellung des Abrechnungssystems der kostenpflichtigen Apps zuständig.

Herr Sperk betonte in seinen Vortrag vor allem die Relevanz der Benutzerfreundlichkeit, der Sicherheit und die Notwendigkeit für die Mobilisation von sinnvollen Prozessen. Während die Benutzerfreundlichkeit vor allem in eine sehr vielfältige mobile Landschaft hinsichtlich der Anforderungen von Seiten des Kunden tendiert, wird der Sicherheits- und Nutzenaspekt als eine unternehmerische Pflicht angesehen. Ein großes Entwicklungspotential im mobilen Bereich sieht er unter anderem auch für mobile Kundenkarten.

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