Arbeitsprogramm für die nächsten fünf Jahre – Schwäbische Alb am 08 Sep. 2011

Am 26.7.2011 waren wir in der Schwäbischen Alb unterwegs, da der neue Aktionsplan vom Geschäftsführer der Schwäbischen Alb, Herrn Jürgen Steiner in Zusammenarbeit mit der TAO Beratungs- und Management GmbH  vorgestellt und in einem Workshop abgestimmt wurde.
Die ausgearbeiteten Projekte sollen die Sperrspitze für die Schwäbische Alb darstellen, um sich im Umfeld der übermächtigen Nachbarn, wie dem Allgäu und dem Schwarzwald zukünftig sich klar zu positionieren und zu profilieren.

Die Tourismusregion Schwäbische Alb umfasst ein Gebiet von 13.000 km² (größer als Kärnten) und ist in 10 Landkreise und den Stadtkreis Ulm gegliedert. Die Größe und vor allem die Anzahl der Landkreise bringt natürlich einige Probleme mit sich und es war in der Vergangenheit nicht immer leicht allen Interessen gerecht zu werden und „alle unter einen Hut“ zu bekommen. Eine mögliche Lösung für dieses Problem, wäre eine neue Gliederung der Destination, unabhängig von den politischen Grenzen, in sogenannte Erlebnisareale bzw. –räume, wie es die TAO Beratungs- und Management GmbH in einigen Regionen schon realisiert hat. Die Größe der Schwäbischen Alb muss für den Gast lesbar gemacht und kognitiv aufgearbeitet werden – die Erlebnisräume sollen auf die Dachmarke zukünftig einzahlen und können so auch besser vermarktet werden.

Die vom Herr Steiner vorgestellten Projekte sollen die zukünftigen Leuchttürme bzw. Leitprojekte der einzelnen Geschäftsfelder werden.

Geschäftsmodell Schwäbische AlbFür das Geschäftsfeld Wandern geht es um die Entwicklung eines umfangreichen Leitwanderwegenetzes, das die Schwäbischen Alb auch kognitiv für den Wanderer aufbereitet, ähnlich wie unser Projekt „Leitwanderweg Wiener Alpen“.

Das zweite vorgestellte Projekt „2StromLand“ soll neben dem Mountainbiking, ein weiteres Vorzeigeprojekt im Geschäftsfeld Rad werden. Das Projekt zielt darauf ab ein flächendeckendes Flussradwegenetzwerk
in der Schwäbischen Alb zu entwickeln und zusätzlich will man sich als „E-Bike Land“ positionieren – daher der doppeldeutige Begriff“.

Das dritte vorgestellte Projekt, das Herrn Steiner besonders am Herzen liegt, war die Umsetzung einer Alb Erlebnis Card, diese soll zukünftig eine Mehrwert für Gäste und Einheimische bringen.

Weitere Projekte wie das Projekt „Zeitreisen“, welches die Schaffung eines Besucherzentrums vorsieht oder die Realisierung von einem flächendeckendem Empfangs- und Informationssystem für die gesamte Schwäbische Alb wurden von dem Workshop-Teilnehmern gut aufgenommen, sind aber aufgrund der hohen Investitionskosten kurzfristig nicht realisierbar.

Insgesamt ist der Workshop sehr gut gelungen, nicht zuletzt aufgrund der Diskussionsbereitschaft und konstruktiven Mitarbeit der vielen Teilnehmer. Die Projekte werden in nächster Zeit nochmals in den einzelnen Arbeitskreisen auf ihre Realisierbarkeit überprüft und dort weitergetrieben.