Unterwegs am Wiener Alpenbogen

Veröffentlicht am 26 Juli 2011 von Kathrin Zwarnig in Blog

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Den Mythos der Wiener Alpen ganz nah und im Kleinen erleben.

Die Wiener Alpen als sehr junge Destination in der österreichischen Tourismuslandschaft hat vor den Toren Wiens mit der besonderen Kulturalität, den Ikonen Rax und Schneeberg mit der lieblichen Hügellandschaft „Bucklige Welt“ und dem „Schwaigengebiet am Wechsel“ besondere Blickperspektiven und prägnante Landschaftsformen für den Wanderer zu bieten.

Ein Konglomerat an Einzelinitiativen und unkoordiniertem Vorgehen in der Vergangenheit haben zwar viele Wanderangebote entstehen lassen, doch die Strahlkraft der Produkte reichte nicht weit und schlug sich auch in der Qualität des Wandererlebnisses nieder.

Das Projekt „Unterwegs am Wiener Alpenbogen“ als destinationsumgreifendes Leitwegesystem bringt das Wanderangebot zum Springen, verbindet die Qualitäten der einzelnen Orte, sorgt als Qualitätssicherungssystem für das erwartete Erlebnis und führt Etappe für Etappe in das Erlebnis der Wiener Alpen ein.

Die Wanderung am Wiener Alpenbogen leitet den Gast in Zukunft durch die typischen Landschaften des Alpenraumes, zeigt die Kulturalität einer reichen Landschaft und eröffnet das Paradies der Blicke.
Und das alles auf kompaktem Raum in der Nähe von Wien!

Aber nicht der Weg alleine beeinflusst dieses starke Projekt. Auch das umfassende Qualitätssicherungs-
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mit ausgezeichneten Betrieben, die Gestaltung der Infrastruktur, die multimediale Aufbereitung und die Gestaltung von Startplätzen in den Alpenbogen machen dieses Projekt zu einem Leitprojekt, das sicherlich Nachahmer finden wird.

Wir sind stolz, die Idee der Wanderung am Wiener Alpenbogen von der Konzeption bis zur Umsetzung zu begleiten und freuen uns bereits auf die erste Wanderung im Paradies der Blicke.

Sie möchten auch ein Leitprodukt für Ihre Auslage kreieren? Wir sind Ihnen gerne behilflich!
Sie interessieren sich für weitere Projekte? Hier unsere Referenzen!

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Im gewöhnlichen Alltag stellt sich selten die Frage, was Raum von Landschaft und Landschaft von Natur unterscheidet. Wir genießen es, wenn wir uns wohl fühlen, spüren Unbehagen bei Störungen und in der Regel leben wir in geübten Gewohnheiten dahin, weil wir uns mit unserem Lebensraum einfach arrangieren.

Natur besteht und vergeht, ob wir dies wahrnehmen oder nicht

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Marke als Fließmuster

Eine gelungene Markenrauminzenierung verlangt „Kohärenz“,  ein stimmiges Gesamtbild im Zusammenwirken von Marke als Wunschraum, der Landschaft als Sehnsuchtsraum und dem realen Raum als Erlebnisraum. Kohärenz wird als ein Gefühl des Vertrauens, des Verstehens und der Bewältigbarkeit in einer Sache wirksam. Sie ist die erlebte Übereinstimmung zwischen Subjekt und Objekt bzw. dem Menschen und seiner Umwelt. Um dieses störungsfreie Erleben als Wohlfühlmanager zu organisieren, müssen uns die Wirkmuster des Raumerlebens im Zusammenwirken von gefühlten Landschaftsbildern und der Rolle der Natur bewusst sein. Mit Natur wird im Allgemeinen das bezeichnet, was, belebt oder unbelebt, nicht vom Menschen geschaffen wurde. Die Ressourcen die uns der Naturraum in großer Freizügigkeit zu Füßen legt. Niemals ist Natur das Gleiche wie Landschaft. Natur besteht und vergeht, ob wir dies wahrnehmen oder nicht.

Landschaft – nur ein Bild in unserem Kopf

Wolkenbilder

Landschaft als Sehnsuchtsraum

Landschaft entsteht zum Unterschied zur Natur im Kopf des Betrachters und ist ein zeitliches (Winterlandschaft), räumliches (Tal, Berg) und metaphorisches (wildromantisch, Wildnis usw.) Bild, das vom jeweiligen Nutzer und Beobachter individuell interpretiert und emotional wahrgenommen wird. Landschaft ist daher gefühlter Raum, Raum unserer Sehnsüchte,  Wünsche und Erwartungen . Alles, was der Mensch in seiner Umgebung wahrnimmt und was er in einen Zusammenhang stellt, ist Landschaft. Ihre Elemente sind Berge, Seen, Flüsse, Tiere, Pflanzen, Siedlungen, Gebäude, Wege und Straßen. Zu dieser Landschaft gehört Sichtbares und Unsichtbares, das man im Geist hinzufügt. Ein Sammelsurium von einzelnen, unbelebten und belebten Dingen ist noch nicht Landschaft. Wichtig sind die Bilder oder Metaphern, die sich Menschen davon machen, die Stimmungen, die dabei angeregt werden, sowie die Reflexion und Interpretation der Betrachter über das Gesehene, bei der man gedankliche Beziehungen unter den wahrgenommenen Dingen herstellt. Raumgestaltung ist gelungen, wenn die Landschaft eine Geschichte erzählt, eine Geschichte mit einem Anfang in längst vergangenen Tagen und ohne Ende. Eine Geschichte, die Markengeschichte Wirklichkeit werden lässt.

Die Marke erzählt eine Raumgeschichte – der Erlebnisraum als Resonanzraum der Marke

BUGA 05 München 332

Raumordnung

Ein neu formuliertes Markenbild und eine stringente Markenorientierung beinhalten die konsequente Aufforderung, sich mit dem Lebens- und Naturraum der Destination als Markenraum neu auseinander zu setzen, die durch die Marke angeregte Erwartungshaltung insbesondere über das Raumerlebnis erlebbar zu machen.

Raum konstituiert sich in der besonderen Beziehung von Orten zueinander und ihrer symbolischen Bedeutung. Er bedarf daher unserer Aufmerksamkeit und Zuwendung. „All diese Raumbeziehungen werden umso wichtiger, je stärker einzelne Personengruppen an einem Ort im Raum verwoben werden, wie dies z.B. an Orten mit großer touristischer Frequenz der Fall ist.“ (Martina Loew, Soziologie des Raumes).


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