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Das Almcamp im Maltatal am Maltaberg auf der Leonhardhütte (da muss man genau sein, sonst fährt man vorbei :) ) war auch für mich ein persönliches Highlight in der Barcamp Landschaft, vereint es doch was mich persönlich und professionell am meisten interessiert – die Natur, die Leute, der Tourismus, das Tal und das Internet.

Eine Zusammenfassung

Eine gute Zusammenfassung von Jochen. Das Video bringt gut auf den Punkt, was das Almcamp ist und wie Personen reden wenn Sie drei Tage auf der Alm zuviel Frischluft geschnuppert haben :) . Wo ist eigentlich Monika im Video? Und wo sind meine wirklich gscheiden Sätze?? Alles Fragen die @schneeengel mit #papperlapapp noch beantworten kann.

Meine Highlights in den Sessions

  • Barrierefrei geht mir am Arsch vorbei von @liechtenecker- 90 Seiten Standard zusammengefasst auf eine kompakte Präsentation – danke, ich fühle mich jetzt kompetent!
  • Realtimecommunication von @heinz – ich habe den Vortrag gleich aufgegriffen und am Webmontag in Graz eine Session gestartet – #googlewave – don’t respect the hype
  • OpenGov – wo kann das Projekt von Georg Holzer k2020.at besser präsentiert werden als am Almcamp – wo die Internetcommunity am  mauscheln ist – aber alle mitlesen :) – Ein wichtiger Beitrag und absolut notwendig in der Medienlandschaft in Kärnten!
  • augmented reality – bis dato für mich kein heißes Thema, da ich im Tourismus noch sehr viele wichtigere Baustellen sehe, die es zu lösen gibt.  z.B. einen wirklich guten Email Newsletter zu schreiben! Aber der Vortrag hat mir doch gezeigt, wie leicht wir mit unsere Infrastruktur einsteigen können und als Wandercontentanbieter über wikitude und ARML (vielleicht neuer Standard für die Beschreibung der Inhalte) neue Anwendungen kreiieren können. Danke an Peter Höflehner für den interessanten Input!

Das Lieser-/und Maltaltal

Zum Lieser-/Maltatal habe ich natürlich eine spezielle Beziehung. Selbst dort aufgewachsen, komme ich immer gerne zurück um zu Wandern und zum Entspannen – für die Neue Züricher Zeitung NZZ ist es die “liebenswerte Tristesse” – ganz einfach in google nach “abgründe” +”oase” suchen und auf Platz 2 kommt das Liesertal. Nun ist es immer wieder interessant wie sich das Tal entwickelt, man greift selbst ein mit der Webgenossenschaft oder die Künstlerstadt Gmünd hat noch immer den gleichen Elan wie zu Beginn. Mit dem Almcamp kommt eine neue spannende Facette hinzu die sich langfristig auswirken wird – wann wurde das letzte Mal soviel über das Liesertal geschrieben?. 40 Personen bloggen und twittern über das Almcamp und indirekt für das Tal, ich bin schon neugierig, wo wir in einem Jahr beim #alm10 stehen (schau ich mir sicher von der Leonhardhütte an :) ).

Almcamp – ein Weekend Project

Das intensive Zusammensitzen, Austauschen und Arbeiten fördert auch andere Ansätze wie man ein Barcamp gestalten kann. Manche der Besucher sind von Donnerstag bis Sonntag aktiv am Barcamp, also 4 Tage dabei. Was wenn eine gemeinsame Aufgabenstellung, eine gemeinsame Lösung für ein Problem erarbeitet werden soll/kann? Für mich am Almcamp wäre das klassische Thema http://www.soisses.at gewesen. Das Magazin für das Lieser-/und Maltatal von Monika und Achim ins Leben gerufen bietet so viele Diskussionsebenen, vom einfachen Aufbau – Usability einer Seite (Technik) – “wo isn dera artikl jetzt hien? – 2 seite vielleicht?”, zur Akzeptanz der Bevölkerung (Soziologie) – “für wos brauch i des?”, zur Steigerung der Akzeptanz in der Bevölkerung (Nutzenverständnis und Geschäftsmodell) – “vülleicht gor nit so deppat”, eLearning (Anwendung der Technik) – “a und so anfoch ist des” und vieles mehr – ein tägliches Brot im Tourismus. Über das Potential der Teilnehmer könnte man aus dem vollen Schöpfen, liefert doch jeder eine Expertise auf den verschiedenen Ebenen – liechtenecker/greisberger/achim für den perfekten Aufbau von soisses, heinz/schneeengel für die perfekten geschichten, heinrich/kati/hüttenteam für die authentische Einsicht in das Tal, ritchie/luca für die beste Verbreitung “dos is sichalich noch ka spam”, robert für das Selbstvertrauen “hallo? 90.000 potentielle Gäste bedient – gehts noch? – was kapiert ihr hier nicht?” und noch alle weiteren – die Liste wäre jetzt wirklich lang.

Was könnten die Teilnehmer mitnehmen?

  • Wie einer nicht internetaffinen Kundschaft die Möglichkeiten und Vorteile des Internet klarmachen – Rezepte/Cookbook
  • Konzentrierte Diskussionsprozeß – welche der Argumente können wirklich übernommen werden – was ist nicht realistisch
  • Die Gewissheit nicht nur für sich etwas mitgenommen zu haben, sondern ein Stück mitgeholfen zu haben ein tolles Projekt in den nächsten Entwicklungsschritt geholfen zu haben
  • Tourismus – für mich am interessantesten – Testballon www.soisses.at und die Implikationen auf eine Region

Wir können den Organisatoren klar etwas zurückgeben, ein klar erarbeitetes, konzentriertes Feedback und howto für die nächsten Schritte, auf das der nächste Testballon für das Web 2.0 in Bereiche vordringt in denen noch kein Mensch zuvor war :)

Zum Abschluß noch die Frage ob ein Weekend Project in das Almcamp eingewoben werden kann? Realistisch oder nicht?

Fazit

Ein tolles Wochenende und ein Danke an das Organisations-Team Achim/Monika/Alex

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Almcamp – Die Webkonferenz auf der Alm

Zwei Wochen sind es her, das wir auf dem Castlecamp das Neueste über eTourism diskutiert und ausgetauscht haben. Nun kommt das Almcamp, eine neue Erfahrung. Von Freitag bis Sonntag sind wir am Diskutieren über die neuesten Entwicklungen im Netz auf über 1600m in einer schönen Almhütte – ein Besprechungsraum, Erfahrungsaustausch inkl.

Das Almcamp wurde von Achim, Monika und Alex organisiert, dafür schon im Voraus ein danke schön, das Barcamp und die Webcommunity ins Maltatal zu holen. Es sind noch wenige Plätze frei, wer möchte kann noch teilnehmen oder über die LiveSeite zuschauen:

almcampscreen

Georg Holzer, Achim Meurer und Ritchie haben das Almcamp auch schon eingehend angekündigt.

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Der erste Eindruck

“Is des was g’scheits?” eine Frage, die mich nach einer intensiven Arbeitswoche schwer beschäftigte und eine skeptische Neugierde begründete. Das ritterliche Ambiente auf der Burg Kaprun und auch die strenge Hierarchiefreiheit unter den Teilnehmern ließ ein Gefühl von König Artus’ Tafelrunde aufkommen, obwohl es keine Runde sondern zwei rechteckige lange Tafeln waren, an denen erwartungsvolle und disziplinierte Teilnehmer sich selbst organisierten. Von den vorgeschlagenen Themen sind mir besonders “User generated content” , “Destination 2.0 von Martin Schobert” und “E-Mailmarketing” ins Auge gestochen. Sehr groß war allerdings mein Erstaunen, als ich in den Sessions “Social Media Monitoring”, “WEB Videomarketing” und “Facebook – richtig nutzen”, in die ich zufällig geraten war, meine oberflächliche Vorstellung von dieser Welt feststellen mußte.

Sozial Media Monitoring oder “Worüber reden die Leute?”

Bei der Erwähnung von mindestens dreizehn Tools ist für mich besonders interessant das Tool “Meltwater” als Online-Clipping Werkzeug, das müssen wir für ÖWD (Österreichs Wanderdörfer) unbedingt einführen. Aber noch wichtiger war die Erkenntnis, dass wir in diesem Bereich ziemlich blank sind und aufgrund der gegebenen Möglichkeiten eher im Blindflug dahinbrausen. Es ist großer Handlungsbedarf gegeben und wir werden darüber hausintern eine “Guideline” anfertigen. Beruhigend war allerdings die gemeinsame Erkenntnis, dass das effizienteste Monitoring immer noch das der Praktikanten ist, daher immer noch einiges an Handarbeit benötigt.

Mindmap über Session

Mindmap über Session - Zusammengestellt von Michael Faber

Web Video Marketing – oder so richtig Spaß bei der Arbeit haben

Where the hell ist Matt?” Offensichtlich haben es alle im Saal bereits gewußt – ich nicht! Das beste Medium, um gute Geschichten zu erzählen und so vielseitig einsetzbar! Mit diesem Medium kann jeder originell, erfinderisch, künstlerisch, ideenreich und wichtig sein. Wir sollten alle unsere Wanderdörfer motivieren, ihre speziellen Wandervideos bei uns zu posten und damit mehr Spaß, mehr Abwechslung und neue Perspektiven auf unserem Portal sichtbar und erfahrbar zu machen. Und offensichtlich ist es ganz leicht, “authentische” Videos zu machen, man/frau muß bei der Aufnahme nur ordentlich wackeln. Und ganz wichtig, die besten Videos findest du bereits auf Youtube.

Einfach ausprobieren und Spaß haben:

Marke im Tourismus – eine lustige Diskussion

Die Marke im Internet ist tot!? So die Behauptung des Eingangsstatements. Aber hier haben sich die WEB Spezialisten aufs Glatteis gewagt. Keine Marke gibt es nicht. Es kann wohl unbekannte, unattraktive, schlechte oder untaugliche Marken geben, aber wie heißt es so schön bei Laotse:  “Das Nennbare ist die Mutter aller Dinge” und sobald ich die Sache benenne, ist schon ein Kristallisationskern für eine Markenbildung gelegt. Aber das hat ja schon Watzlawick mit seinem berühmten Axiom “Man kann nicht nicht kommunizieren!” postuliert (und natürlich auch gepostet!).

Für TAO ist ein definiertes Markenbild die Grundlage für die Entwicklung von Erlebnisräumen und ihre Notwendigkeit steht daher außerhalb jeden Zweifels.

Social Media is like teen sex!

Olaf Nitz ist es gelungen, aufzuzeigen, dass Facebook mit seinen über 250 MIO Nutzern eine eigene Erlebniswelt im Internet darstellt, was die Frage aufwirft, ob es überhaupt notwendig ist, eine eigene WEB Seite zu betreiben oder ob es genügt, sich einfach in die Facebookwelt einzuloggen! Auf alle Fälle sehe ich die Notwendigkeit für die Wanderdörfer, in Facebook zumindest eine Filiale aufzumachen (Wanderdörfer//Facebook). Die wesentlichen Aussagen hat Olaf Nitz auf ppt festgehalten:

Die Welt des Uwe Frers oder ein  Déjà-vu-Erlebnis

TripsbyTips verfolgt offensichtlich eine sehr ähnliche Portalstrategie wie die Wanderdörfer. Vor allem das Integrationsangebot von Destinationen über Widgets und die zukünftige inhaltliche Ausrichtung in der GIS-unterstützten Leistungspräsentation macht diese Plattform für die Wanderdörfer sehr attraktiv. Wir werden uns mit Uwe Frers zusammensetzen (bzw. haben erfolgreiche Vorbereitungsgespräche gestartet) und über eine Kooperation konkret reden.

Zusammenfassung:

Eine spannende Art wertvolle Informationen auszutauschen, wir sollten diese Methode auch für die interne Zusammenarbeit mit unseren Partnern für Nicht-WEB-Themen übernehmen. Die WEB-Welt hat sich einen Spalt weiter für uns geöffnet und unsere Entscheidung, auf Wordpress zu sezten, hat sich in den Diskussionen im Umfeld der Veranstaltung als richtig erwiesen.

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