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Im gewöhnlichen Alltag stellt sich selten die Frage, was Raum von Landschaft und Landschaft von Natur unterscheidet. Wir genießen es, wenn wir uns wohl fühlen, spüren Unbehagen bei Störungen und in der Regel leben wir in geübten Gewohnheiten dahin, weil wir uns mit unserem Lebensraum einfach arrangieren.

Natur besteht und vergeht, ob wir dies wahrnehmen oder nicht

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Marke als Fließmuster

Eine gelungene Markenrauminzenierung verlangt „Kohärenz“,  ein stimmiges Gesamtbild im Zusammenwirken von Marke als Wunschraum, der Landschaft als Sehnsuchtsraum und dem realen Raum als Erlebnisraum. Kohärenz wird als ein Gefühl des Vertrauens, des Verstehens und der Bewältigbarkeit in einer Sache wirksam. Sie ist die erlebte Übereinstimmung zwischen Subjekt und Objekt bzw. dem Menschen und seiner Umwelt. Um dieses störungsfreie Erleben als Wohlfühlmanager zu organisieren, müssen uns die Wirkmuster des Raumerlebens im Zusammenwirken von gefühlten Landschaftsbildern und der Rolle der Natur bewusst sein. Mit Natur wird im Allgemeinen das bezeichnet, was, belebt oder unbelebt, nicht vom Menschen geschaffen wurde. Die Ressourcen die uns der Naturraum in großer Freizügigkeit zu Füßen legt. Niemals ist Natur das Gleiche wie Landschaft. Natur besteht und vergeht, ob wir dies wahrnehmen oder nicht.

Landschaft – nur ein Bild in unserem Kopf

Wolkenbilder

Landschaft als Sehnsuchtsraum

Landschaft entsteht zum Unterschied zur Natur im Kopf des Betrachters und ist ein zeitliches (Winterlandschaft), räumliches (Tal, Berg) und metaphorisches (wildromantisch, Wildnis usw.) Bild, das vom jeweiligen Nutzer und Beobachter individuell interpretiert und emotional wahrgenommen wird. Landschaft ist daher gefühlter Raum, Raum unserer Sehnsüchte,  Wünsche und Erwartungen . Alles, was der Mensch in seiner Umgebung wahrnimmt und was er in einen Zusammenhang stellt, ist Landschaft. Ihre Elemente sind Berge, Seen, Flüsse, Tiere, Pflanzen, Siedlungen, Gebäude, Wege und Straßen. Zu dieser Landschaft gehört Sichtbares und Unsichtbares, das man im Geist hinzufügt. Ein Sammelsurium von einzelnen, unbelebten und belebten Dingen ist noch nicht Landschaft. Wichtig sind die Bilder oder Metaphern, die sich Menschen davon machen, die Stimmungen, die dabei angeregt werden, sowie die Reflexion und Interpretation der Betrachter über das Gesehene, bei der man gedankliche Beziehungen unter den wahrgenommenen Dingen herstellt. Raumgestaltung ist gelungen, wenn die Landschaft eine Geschichte erzählt, eine Geschichte mit einem Anfang in längst vergangenen Tagen und ohne Ende. Eine Geschichte, die Markengeschichte Wirklichkeit werden lässt.

Die Marke erzählt eine Raumgeschichte – der Erlebnisraum als Resonanzraum der Marke

BUGA 05 München 332

Raumordnung

Ein neu formuliertes Markenbild und eine stringente Markenorientierung beinhalten die konsequente Aufforderung, sich mit dem Lebens- und Naturraum der Destination als Markenraum neu auseinander zu setzen, die durch die Marke angeregte Erwartungshaltung insbesondere über das Raumerlebnis erlebbar zu machen.

Raum konstituiert sich in der besonderen Beziehung von Orten zueinander und ihrer symbolischen Bedeutung. Er bedarf daher unserer Aufmerksamkeit und Zuwendung. „All diese Raumbeziehungen werden umso wichtiger, je stärker einzelne Personengruppen an einem Ort im Raum verwoben werden, wie dies z.B. an Orten mit großer touristischer Frequenz der Fall ist.“ (Martina Loew, Soziologie des Raumes).


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Einladung

5.  Österreichisches WandersymposiumGütesiegel

24.März 2010 in der Nationalparkgemeinde Mallnitz

Die Magie des Gehens, Schritt für Schritt  zur “Inspiration Natur”

Mittwoch, 24.3.2010 Nationalparkgemeinde Mallnitz

9.30 Uhr bis 17.00 Uhr

Rahmenbedingungen:

  1. Die neue Markenstrategie der Österreichischen Wanderdörfer stellt eine große Vorgabe und Herausforderung in der Marketingarbeit dar. Die tragenden Säulen des Konzepts sind der Anspruch:
    • Inspiration „Natur“ fühlen zu  lassen,
    • durch die Art der Angebotsaufbereitung magisch zu verzaubern und
    • eine laufende Qualitätssicherung mit ökologischem Anspruch
  2. Im Rahmen des Österreichischen Wandergütesiegels und der Aufbereitung der neuen Medienkampagne wurden bisher über 100 Destinationen, Wege bzw. Betriebe analysiert, bewertet und dokumentiert. Das Ergebnis ist ein repräsentatives Gesamtbild der österreichischen Wanderlandschaft. Wie sich dieses mit seinen Stärken, Schwächen, der Spannung zwischen Anspruch und Wirklichkeit darstellt und welche neuen Produktideen aus diesen Erkenntnissen erwachsen, das erfahren die Teilnehmer des 5. Österreichischen Wandersymposiums.
  3. Die einzelnen Module zu den Themen „Wanderbetrieb“ „Wanderweg“ und „Wanderdestination“  befassen sich in gebotener Kürze einerseits mit den Ergebnissen und Konsequenzen des Zertifizierungsprozesses und beinhalten einen Kompetenzimpuls zum Thema und der Vorstellung von Produktinnovationen
  4. Wir freuen uns, dass wir Oskar Hinteregger, GF der Österreich Werbung, und Dr. Alfred Lohninger, Autonom Health, sowie regionale Projektpartner als  Kompetenzverstärkung gewinnen konnten.

Programm:

1)   Rahmen – Begrüßung

Ergebnis- und Erfahrungsberichte:
Das Wandererlebnis auf dem Prüfstand

Die österreichischen Wanderregionen unter der Lupe, Ergebnisse, Erfahrungen und praktische Ge­staltungsideen von über 100 Zertifizierungen – Begehungen

Begrüßung

Reinhard Ferner, Obmann des Gütesiegelvereines und der Österreichischen Wanderdörfer

Maria Alber-Haub, Obfrau der EWH  Österreich

Einführung und Erfahrung

Das Östereichische Wandergütesiegel

Stand der Dinge (20 Minuten)

Sieghard Preis

Die Idee, die Struktur und die Erfahrungen

2)   Modul 1: Das Wanderhotel

„Wanderhotel ist nicht gleich Wanderhotel“

Die Erfahrungen von 50 überprüften  Wanderbetrieben im Vergleich zu den Europäischen Wanderhotels.

Was einen Wanderbetrieb auszeichnet, seine Stärken und was leicht vermieden und gut verbessert werden könnte.

Erfolgsfaktoren und Interventionsmöglichkeiten

Eckart Mandler, GF der Europäischen Wanderhotels und Fachberater in der Hotelzertifizierung

Innovationsprojekt  Naturgarten

Naturgärten als Türöffner für ein einzigartiges Landschaftserleben

Unsere Sehnsuchtsbilder erzählen von einer atemberaubend schönen Landschaft, von ursprünglicher Natur und einem Eldorado des Wohlbefindens. Der  Garten oder Park als Brücke zu Sehnsuchtslandschaften.

Die Wanderkarte als Erlebnislandkarte – ein Erlebnisfahrplan für Naturliebhaber

Der Erlebnisstartplatz Hotel und die Rolle von Landkarten

„Erlebnisse sind im Kopf sonst nirgendwo!“ (Heller)  Landkarten sind Erlebnisbrücken  von der Natur in den Kopf und zurück

3)   20 Minuten Pause

4)   Modul 2: Der Wanderweg

Der Weg zum perfekten Wandererlebnis

Wanderkompetenz – Illusion und Wirklichkeit

Ungenützte Potentiale, vergebene Chancen und gelungene Beispiele und Gesetzmäßigkeiten aus über 30 Wegbegehungen

Ing. Andreas Kranzmayer, Zertifizierungsberater

Der Leitweg – attraktiv-wirksam-unverzichtbare Intervention

Die Idee, die Wirkungsweise + Umsetzungsbeispiele

Projektvorstellung

Orientierungs- und Leitsystem einer Region

Zeit: 30 Minuten

Wildwandern – neue Potentiale oder Interessenskollision

Wild Wandern Pro und Kontra

Projektidee, Projektvorstellung, Projekterfahrungen

5)   Mittagspause (12.30 Uhr bis 13.30 Uhr)

6)   Modul 3: Die Wanderdestination (Marke und Marketing)

Oskar Hinteregger, GF Österreich Werbung Berlin (30 Min. plus  15 Min. Diskussion)

Wie wir die deutschen Gäste begeistern: Vom Wandern zum ganzheitlichen Naturerlebnis

Wie entwickelt sich das Urlaubsverhalten?

Die Marktstrategie der Österreich Werbung und wie wir uns vom Wettbewerb differenzieren wollen

Mit der richtigen Produkt-/Marktkombination reüssieren

Vortrag Dr. Lohninger (30 Min. plus 15 Min. Diskussion)

Einführung: Die magischen Instrumente der  Österreichischen Wanderdörfer

Die Vorgabe des neuen Markenkonzeptes „Inspiration Natur!“ stellt fünf magische Instrumente als Zauberkasten für magische Augenblicke bereit. Das neue Wanderbild von Österreich durch  faszinierende Leitprodukte, Gäste als Netzwerkpartner im WEB und nachvollziehbare Leistungs­qualität.

Von der Erholung zur Regeneration

Natur genießen und den eigenen Körper clever managen

Dr. Alfred Lohninger

Den Erholungsfortschritt der Gäste sichtbar werden lassen und für bereichernde Erfahrungen sorgen, das ist die formulierte Zielsetzung des Faszinationsfeldes „Regeneration!“

Über 20 Mio. Menschen leben allein in Deutschland unter Dauerstress und suchen Wege aus der „Burn Out-Falle“ zu finden. Eine gelungene Regeneration sollte die Gäste mit unerwarteten Vitalitätsgefühlen überraschen und beeindrucken.

  • „Regeneration im Naturerleben mit Wirkungsgarantie“ und die Gestaltung von wirkungsvollen  Regenerationsleistungen
  • Vorstellung der Testmethoden, den AUTONOM HEALTH ®.

7)   Modul 4: Praxisbeispiel Mallnitz „Wanderworkshop!“: 1 Std.

Wanderworkshop – Wandeln und sich verändern

Das zertifizierte Wanderdorf am Beispiel Mallnitz

1. Station: Das Hotel

2. Station: Der Ort

3 .Station: Der Weg

4. Der Nationalpark

8)   Verleihung der Wandergütesiegels 30 Min.

9)   Veranstaltungsende 17.00 Uhr

Referenten und Präsentatoren

Maria Alber-Haub, Obfrau der EWH  Österreich

Oskar Hinteregger, GF -  ÖW Berlin

Dr. Alfred Lohninger, Autonom Health

Eckart Mandler, GF EWH

Moderation Sieghard Preis, GF Wanderdörfer und Gütesiegelverein

Ing. Andreas Kranzmayr, Qualitätsicherung Wandern,  Zertifizierungsexperte

Anmeldung – Bestellung der Ausschreibungsunterlagen:

Vereinigung zur Qualitätssicherung für Wandern in Österreich

Unterwollanigerstr. 53

A 9500 Villach

Tel. 04242/257530

office@wanderguetesiegel.at

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Die LandsGipfeltreffen_Hechenblaiknerchaft ist  ein wesentliches Auswahlmotiv bei der Reiseplanung.  Mit dem Bild der Alpen wird automatisch eine Vorstellung der Erholung, des Wohlbefindens und der Naturnähe  assoziiert. Jahrhunderte alte Mythen haben unsere Einstellung zur Alpenlandschaft geprägt und leiten gemeinsam mit neuen Ansprüchen und Erwartungen unserer  Buchungsentscheidungen.  Dabei ist eine schleichende Änderung unseres Alpenbildes augenscheinlich.

Diese Veränderung hat der Tiroler Fotograf Lois Hechenblaikner in einer Gegenüberstellung “Gipfeltreffen” von Aufnahmen von 1936 bis 1970 witzig und impressiv sichtbar gemacht. (http://www.zeit.de/kultur/kunst/2009-12/bg-bergwelten). Ihm ist es dabei auf oft witzige Weise gelungen, den Unterschied in der Gleichartigkeit unsere Raumeroberung herauszuschälen und uns von der Landschaft ihre Geschichte erzählen zu lassen.

Wir merken, dass durch die symbolische Verpackung der Produktfaszination “Natur”  eine tiefgreifende Veränderung in der Beziehung zum Ort mit neuen, mystisch und mytischen  Dimensionen in der Raumwahrnehmung bewirkt werden.

Magische Momente entstehen, wenn wir die Magie eines Ortes erahnen können, das heißt sein Wesen, das Wesentliche dahinter, seine Essenz verstehen und denken können. Der Geist eines Ortes wird lebendig, wenn wir eine gewisse  Heiligkeit, eine spirituelle, persönliche und spezifische Präsenz, die den Ort beseelt, mit höherem Sinn erschauen. Die Heiligkeit ist dabei als Art Spiegel zu begreifen, in dem sich die physische Welt nur als Reflexion der tieferen und wirklicheren Welt zeigt. (Paul Devereux – der heilige Ort)

Außerordentlichkeit von Orte enstehen lassen, heißt daher den Mut haben, aus bisherigen Denkmustern herauszutreten, eine Perspektivenveränderung zulassen und selbst den Mut aufzubringen, etwas anderes zu denken. Da unsere Aufmerksamkeit die Gedanken lenkt (Oscar Schellbach) und da unser Hirn was nicht von Interesse ist gnadenlos ausselektiert, müssen wir wirkungsvolle  Erlebnisräumen durch Orte gestalten. Orte, die einladen, mit offenen Augen zu träumen, den Geist des Besuchers aus dem Gefängnis des Alltags befreien und ihn einladen, das Besondere zu denken.

Es geht daher in der Nutzung eines neuen Naturverständnisses und von neuen Ansprüchen an Naturerleben darum, Chora, die geheimnisvolle Ortseigenschaft, den Genius Loci aufzuspüren, Topos, die physikalischen Aspekte eines Ortes als Fusion von Selbst, Raum und Zeit (Stephen Keiht,  Basso Feld) erfahrbar zu machen und den animistischen Geist eines Ortes, der Geist,  der nicht spirituell verstanden wird,  sowie den Logos, die den Ort durchwirkende Gesetzmäßigkeit, zu offenbaren.

Die grundlegende Eigenschaften von besonderen Orten, also Orte (die in direktem Zusammenhang mit dem, was wir als „Landschaftselemente“ klassifizieren – Berggipfel, Quellen, Flüssen, Wälder und Höhlen), die Erfahrungen vermitteln, die sich vom Alltag abheben. Diese Orte  haben eine historische Dimension, so dass sie uns  an frühere Erfahrungen von anderen Menschen erinnern und sind so konstruiert, dass sie unser Bewusstsein in außergewöhnliche Zustände versetzen können (Paul Devereux – der heilige Ort).

In der Gestaltung von Erlebnisräumen kommt daher der Bewußtmachung  des Wesentlichen eines Ortes, der Fähigkeit,  mit der Phantasie des Zuhörers zu  spielen und für das sakrale eines Ortes zu sensibilisieren,  eine zentrale Bedeutung zu. Dem Fotografen Lois Hechenblaikner ist es durch seine Bilder gelungen, mögliche Wirkmuster in unsere Landschaftswahrnehmung und Landschaftsnutzung sichtbar zu machen und in uns ein neues Orts- und Alpenbewußtsein zu erwecken.

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Zusammenfassung der gleichnamigen Beilage in „Die Zeit”, 30.12.2009, “Wissen“ und Interview in der “Zeit” mit  Soziologen Hartmut Rosa

Müßiggang – aller Dinge  Anfang

Die Erinnerung  des Müßiggangs während der Weihnachtsfeiertage  schlummert noch in uns. In früheren Zeiten brachte es einfach Unglück, während der Raunächte zu arbeiten, zu jagen und geschäftig zu sein. Bauer und Gesinde saßen mußevoll bei Kartenspiel und Heißgetränken zusammen, um dem Geisterzug der Wilden Jagd nachzuspüren. Heute plagt uns beim Nichtstun eher ein schlechtes Gewissen, weil wir die ruhige Zeit mit all jenen  Verpflichtungen und Erwartungen vollgestopft haben, für die während des Jahres keine Zeit, keine Gelegenheit und keine Ressourcen vorhanden waren.

Doch  Nichtstun ist wertvoll, nützlich,  ja sogar lebensnotwendig, aber  wir haben es  verlernt. Muße ist  eine  Zeit zum Nachdenken, der geistigen Regeneration  und „Müßiggang ist aller Ideen Anfang“. Durch  zahlreiche Berichte über Erleuchtungserfahrungen von Newton bis Descartes, von Einstein bis Rothschild, von Frankl bis Freud   wird dokumentiert, dass bedeutende Ideen in der Regel in Phasen der Muße und Enspannung geboren werden.

Im   Leben in der Beschleunigungsgesellschaft ist die Zeit der Muße eine  bedrohte Ressource, die  als Mangel alle Lebensbereiche durchzieht. Das Gefühl, permanent unter Druck zu stehen,  das Gehetztsein als Dauerzustand und ein Trommelfeuer der Dauerkommunikation lässt uns  keine Zeit für  mußevollen Stunden des Nichtstun, in denen wir Herr über unsere Zeit sind und unsere eigentliche Bestimmung suchen können. Damit nicht nur unsere Fantasie, die Kreativität und  unter anderm auch unsere sozialen Beziehungen und letztlich unsere Gesundheit aufgrund fehlender  regelmäßiger  Auszeiten vom permanenten Getriebensein leiden,   ist es einfach notwendig,  sich von Zeit zu Zeit eine notwendige Atempause, sich das befreiende Gefühl durch ein  Innehalten zu gewähren. Unser Hirn braucht zur Regeneration Zeiten des Nichtstuns und ein gewisser Leerlauf im Kopf ist für unsere geistige Stabilität lt. Ergebnissen von neurobiologischen Experimenten unabdingbar.

Muße ist aber nicht eine Frage der freien Stunden, besteht nicht in der Konsumation von „Mußeangeboten“  sondern ist letztlich die Kunst, mich bewusst von einer Vielzahl von Optionen abzuschneiden und  mich auf die Intensität eines (dehnbaren) Augenblicks,  auf ein einziges Erlebnis  in Eigenzeit zu konzentrieren. „Wer das versteht, kann erleben, dass sich die Muße unvermutet von hinten anschleicht und uns plötzlich überrascht, wenn wir sie gar nicht suchen!“ (Helga Notwotny)

Wir genießen  das Tempo

Wir haben verlernt, die Muße zu pflegen und unsere guten Vorsätze verpuffen im Alltag sehr schnell, weil wir die Beschleunigung in unserem Leben auch genießen

Beschleunigung und Flexibilisierung vermitteln uns ein Freiheits- und Glücksgefühl. Je mehr Optionen wir haben, je mehr Erlebnisse möglich sind, umso reicher erscheint unser Leben.  Die Beschleunigungsgesellschaft  lebt nach dem Performanceprinzip und vermeint  über ihre Zeit souverän  zu verfügen. ´Wenn Zeit aber “ kostbar“ ist, ist  es ein Problem, Muße zu genießen..

Nichts- tun – oder unser Hirn im Offlinemodus

Ein Forschungsgebiet der Neurologen ist, der Frage nachzugehen. „Was tut unser Hirn, wenn es nichts tut!“ Sie beschreiben  einen  kuriosen  Effekt bei Hirntests : Wenn Probanden aufhörten sich zu konzentrieren, stieg die Betriebsamkeit bestimmter Hirnregionen an und nahmen in umgekehrter Weise bei zielgerichteten Aktivitäten ab (beschrieben als „Default Network“). „Der Leerlaufmodus ist eine nach Innen gerichtete Aktivität des Gehirns, ein Zustand, in dem sich das Zentrum des Bewusstseins mit sich selber beschäftigt.“ Das tägliche Bombardement   an Informationen würde das Hirn in ein gefährliches Ungleichgewicht stürzen, wenn es nicht Ruhepausen gäbe, in denen das Hirn sich selbst überlassen ist (Jan Born, Neuroendokrinologe). Offensichtlich ist ein enger Zusammenhang zwischen Leerlauf-Netzwerk und dem Ich-Bewusstsein gegeben (Brain-Mind-Institut Lausanne).

Die Kunst des Müßiggangs will erlernt werden

bzw. die vier Hindernisse auf dem Weg des Müßiggangs:

  • Das Gefühl des ständig gehetzt Seins ist ein kollektives Problem. Wer von lauter gehetzten Menschen umgeben ist, kann sich plötzlich nicht davon ausnehmen (erstes Hindernis).
  • Wer Muße nur als Zeit von Wellness und Fitness versteht, unterwirft sich wieder einem Nützlichkeitsdenken, das unseren gesamten Arbeitsalltag regiert. (zweites Hindernis). Müßiggang ist das „Fernsein von Geschäften oder Abhaltungen“ (Grimm) als edelste Handlung des Menschen (zu sich selbst kommen, philosophieren, die Natur genießen und nicht nur die Schaffenskraft wiederherstellen). Müßiggang unterliegt keiner Verwertungslogik, sondern Müßiggang ist sich selbst genug
  • Mit permanentem Erwartungsdruck verstellen wir uns selbst den Weg zum Genuss der freien Zeit. (drittes Hindernis)
  • Das vierte Hindernis ist unser Wohlstand, es strengt uns gerade das an, was eigentlich als Glücksversprechen gedacht ist: die schier unendliche Vervielfältigung der Möglichkeiten (mehr, größer, weiter…). Das Mehr an Möglichkeiten macht nicht glücklicher, sondern je größer die Auswahl, umso mühsamer die Entscheidung! Jede Wahl verlangt, auf Alternativen zu verzichten und Verzicht ist als Verlust schmerzlicher als uns der Gewinn freut.

Sich an die Kulturtechniken der Muße wieder erinnern!

Sehnsucht „Einklang“, wir wollen die Welt als Resonanzraum erfahren und sehnen uns danach zu spüren, dass es zwischen  Innenleben  und der Außenwelt einen Widerhall „Einklang“  gibt. Dazu braucht es Muße, diese braucht aber Zeit, eine Auszeit vom täglichen Immer-weiter-so und diese muss gegen viele Versuchungen und Ablenkungen verteidigt werden. Dabei hilft  die „Odysseus-Strategie“:  Man fesselt sich selbst, um nicht den Sirenengesängen der unendlichen Möglichkeiten zu verfallen. Das heißt,  manche Dinge (zB. die Auszeiten) als sakrosankt zu erklären und  zu genießen, indem man mußevolle Haltung einnimmt , eine Zeit, die  nicht mit Erwartungen überfrachtet wird.

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Storytelling

Published on 01 November 2009 by Sieghard Preis in Blog, Erlebnisraumdesign, TAO Villach

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Storytelling – Die Kunst, Geschichten zu erzählen

Geschichten erzählen ist als Wunderwaffe in aller Munde

Angefangen hat alles 1997 mit einem Artikel „Die Dream Society“ GDI impuls 1/97, von Rolf JENSEN. Hier wurde mir erstmals bewusst, dass das klassische Marketing an einem Scheideweg steht und dass die Wiederentdeckung von alten Tugenden eine große Chance darstellt. Die Kernaussagen des Artikels haben bis heute nichts an Aktualität und Bedeutung verloren. Dieser Artikel erzählte die Geschichte von den ewigen Sehnsüchten in unserer Gesellschaft nach Identität, Geborgenheit, Zugehörigkeit, Liebe, Abenteuer, Status, die Geschichten von der ewigen Jugend, unseren  Erfolgen und dem Bestehen im alltäglichen Wettbewerb.

Das Unternehmen mit der besten Geschichte gewinnt

Die Herausforderung für den Marketer ist, den Wechselschritt vom “Scientific Management” zum “Value Management” zu schaffen. Der Unterschied liegt nicht in den Produkten selbst, sondern in der Art und Weise der Kommunikation, die in der Werbung eingesetzt wird. Geschichten erzählen als strategisches Erfolgsmoment wird gefordert. Eine fühlbare Produkt-Story, die emotional den Mehrnutzen und die wichtigsten Kaufargumente des  Produktes nicht nur wirksam, sondern auch mit großer Leichtigkeit in den Kopf und das Herz des Kunden transportiert. Eine Produkt-Story lässt sich jedoch nicht einfach erfinden oder kopieren. Diese Stories sind immer auch Ausdruck eines Wertebekenntnisses des Absenders und beinhalten ein Nutzenversprechen, eine Sehnsuchtserfüllung für den Empfänger.  Da Geschichten ein Wertebekenntnis transportieren, vermitteln sie erstmal ein persönliches Gespür für das Unternehmen, seine Mitarbeiter und seine Einstellungen, das Unternehmen erhält ein Gesicht. Sie berichten über Ereignisse, nicht über Zustände und sie beinhalten eine tiefe Beziehung zwischen den Geschehnissen.

Emotionen vor Fakten

Ein geistig emotionales Menschenbild gewinnt zunehmend an Einfluss und dieses will durch authentische Produktgeschichten erzählt werden, die zB.

  • von der einen Natur erzählen, deren Bestandteil auch der Mensch ist,
  • von Lebensmitteln mit ethischen und ökologischen Werten,
  • vom “Wir-Gefühl”  der Zusammengehörigkeit berichten,
  • “Heimatgefühl” – Regionalität vermitteln,
  • Sicherheitsgefühl durch lokale Nähe, persönliche Beziehung und kontrollierte Warenqualität versprechen,
  • alternative Heilmethoden – dem Fortschritt der Medizin zum Trotz – vorstellen,
  • “Optimismus” – Mut machen und motivieren,
  • “Kreativität” erkennen lassen,
  • mit “Vernunft” – punkten,
  • den Ursprung offenbaren (“Wissen, wo´s herkommt” )  und
  • “Mehrwert” erlebbar machen.

Menschen lieben Geschichten, Geschichten die authentisch sind, sprachlich überzeugen, deren Nutzen vom Kunden rasch verstanden wird, die dem Kunden die Erfüllung seiner Sehnsüchte in Aussicht stellen.

Urlaub, die Utopie vom schönen Leben oder der Hotelier als Held, der den Gegenalltag erobern hilft

Urlaub zu machen zählt zu den Gütern, die uns sehr viel bedeuten. Mankos ausgleichen und Motive befriedigen, die in dieser Form kein anderes Gut außer Urlaub zu befriedigen vermag. Und gerade weil es unterschiedliche Vorstellungen davon gibt, was ein schöner Urlaub ist (vom Bedürfnis, wirklich Authentisches kennen zu lernen bis zu dem Genießen extremer neuer Erfahrungen), ist die Notwendigkeit, eine gute Geschichte zu erzählen, besonders ausgeprägt.

Der Hotelier als Held – der das möglich macht, steht neuen Herausforderungen und Fragen gegenüber:

  • Wie macht man Geschichten spannend und interessant?
  • Wie stellt man sicher, dass sie wirklich die richtigen Botschaften vermitteln?
  • Mit welcher Dramaturgie erreicht man die Aufmerksamkeit der Öffentlichkeit am besten?

Workshop Ablauf und Inhalte

Eingebettet in einen Geschichtsframe wird über Impulsgeschichten dem Zuhörer die Möglichkeit gegeben, sich das Wesen der Geschichte schrittweise zu erschließen, sich mit der Metageschichte oder mit einigen Charakteren zu identifizieren, die Aufgabenstellung zu erkennen, dem roten Faden zu folgen und durch  Perspektivenwechsel und Spannungselemente gefesselt zu bleiben.

Symbolische Verankerung

Die Herausforderung liegt in der Aufgabenstellung, die Wirkungsfaktoren und den Aufbau von Geschichten bewusst zu machen und gleichzeitig die metaphorische Kraft von starken Bildern einer Geschichte als dramaturgisches Instrument einzusetzen. Ich habe mich daher für drei weitere Mitwirkende mit einer klaren Rollenverteilung entschieden:

  • Dem Tisch aus dem Märchen „Tischlein deck dich!“ als wesentlichem Protagonisten der Geschichte,
  • dem Spiegel aus dem Märchen „Schneewittchen…!“ als Gegenspieler und Antagonist
  • sowie Elil, dem Geschichtselefanten aus “Tausend und einer Nacht“ als Helden, der die Geschichten schlussendlich aus ihrem selbstgewählten Kerker befreit.

Die einzelnen Schwerpunkte des Seminars:

  • Geschichten – ein “Ge-Schichte” von Ereignissen, Vorkommnissen und Geschehnissen
  • Eine entfesselte Geschichte – oder “Der Stoff aus dem Geschichten sind”
  • Den Geschichten laufen lernen
  • Die Kunst des Erzählens und der Belohnung
  • Die Story Maschine

Die Welt ist voller Geschichten, der Tisch ist reich gedeckt

Damit der Zauber der Geschichten sich entfalten kann, braucht es …

… jemanden, der erzählt …

… jemanden, der zuhört …

… und eine Geschichte,

um sie miteinander zu teilen.

Zitat: Mag. Reinhard Likar http://www.geschichtenerzaehler.at/

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Ist Ischgl eine Wanderregion?  – Antwortsuche im Rahmen eines Workshops

Galtür als Mitglied der Wanderdörfer hat als Teil der  Region Ischgl Paznaun den Zertifizierungsprozeß in der Wandergütesiegelaktion  gestartet. Schon die Sichtung des Werbematerials hat gezeigt, dass Wandern für die Region nicht im zentralen Fokus der Aufmerksamkeit steht. Es bleibt auch nicht verborgen, dass der Gesamtauftritt der Region im Sommer nicht so kompakt funktioniert wie im Winter, wo die Bedeutung von Ischgl als starke Klammer alles überstrahlt.

Machen 1100 km Wanderwege eine Wanderarena?

Screen_Wanderplan

Das symbolische Bild einer Arena ist ein Ort des Wettbewerbs und des Wettkampfs. Das impliziert die Frage nach den Aufführungen, den Gladiatoren, den Helden und gäbe auch eine bildhafte innere Struktur (unterschiedliche Wettkampfstätten, Zuschauerränge usw.). Wir haben uns auf die Suche nach möglichen Helden (Gladiatoren) und ihrer Charaktere gemacht und diese in den drei Gebirgszügen Samnaun, Verwall und Silvretta gefunden. In der Motivorientierung (Züricher Modell, Norbert Bischof) könnte  die Silvretta  mit dem höchsten Gipfel, dem Piz Buin, und  der beeindruckenden Gletscherlandschaft dabei die Rolle der dominanten Herrscherin über diese Region einnehmen. Die Verwallgruppe zeichnet eine weitgehend unberührte hochalpine Almlandschaft aus, in der das karge, aber zufriedene Leben aus der urprünglichen Besiedelung noch spürbar ist.  Damit könnte die Position der Geborgenheit und der Balance gut besetzt werden. Die Position der Stimulanz und des Abenteuers wird von der Samnaungruppe  mit der intensiven Bergbahnerschließung, den Kletterangeboten und den Mountainbiketrails ausgefüllt. Ausgehend von  diesen Charakter-begründenden Bergverankerungen begaben wir uns auf die Suche nach Schauplätzen und ordneten den einzelnen Orten auf Basis einer differenzierenden Zielgruppenfestlegung und ihrer bestehenden Angebotsstrukturen differenzierende Leistungsprogramme zu.

Wanderleitidee wäre wichtig

Die Gesamtaufführung in der zukünftigen Wanderarena sollte über ein hierarisch geordnetes und  produktfähiges Leitwanderwegmodell erfolgen. Aufbauend auf diese Grundlage sind die gestalterischen Maßnahmen zu entwickeln. Im Tal bieten alle alles,  was fehlt, ist eine stärker unter den Orten abgestimmte Angebotsentwicklung, um Wandern auf höchstem Niveau zu verwirklichen.

Galtür könnte dabei aufgrund seiner Talschlußlage und als selbsternanntes Bergsteigerdorf einen glaubwürdigen Mittel- und Höhepunkt in einer bedeutenden Wanderregion in den Ostalpen besetzen. Dazu wird  neben einer sehr stark technisch funktionalen Orientierung auch die Zuwendung an emotionale Angebotsfaktoren von großer Bedeutung sein.

Im Wanderdreieck  bilden   Kappl-See  – Ischgl und Galtür  eine  natürlichen Wanderarena, die in einzigartiger Weise die  Ostalpen auf hohem Niveau erlebbar macht, der aber noch ein geeigneter Spielplan fehlt.

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Ein Bericht über das Markensymposium der Österreich Werbung im Lentos der Kulturhauptstadt Linz am 13.10.2009

Homeseekness für Heimat

Sehnsucht Heimat, das war der vielversprechende Titel des Markensymposiums der Österreich Werbung im Linzer Lentos. Schon das angebissene  Lebkuchenherz mit Zuckerguss als Veranstaltungssymbol ließ ahnen, dass die Veranstalter einen Spagat zwischen wirtschaftlicher Pragmatik  und “politischer” Korrektheit versuchten.

Armin Thurnher stellte gleich am Beginn die Frage, wie Heimat und Markentechnik zusammengehen, um am Ende den Vorschlag zu unterbreiten,  anstatt von Heimat von „Homeseekness“ zu sprechen. Offensichtlich ist er der Meinung, dass der Begriff Heimat selbst und nicht die handelnden Personen schuldhaft an den Schrecken des 2. Weltkriegs teil hatten und daher auch der Begriff ausgemerzt werden sollte. Heimat impliziert unwidersprochen Geborgenheit, Nähe und Authentizität, das sollte man auch mit heimischen oder zumindest heimeligen Worten auszudrücken versuchen.

Heimat, ein verklärter Begriff, der Nachfrage schafft?

Thurnher meint auch, dass es paradox ist, Patriot zu sein, weil Patriotismus im Nährboden des Mangels, des persönlichen Schlechtgehens  gedeiht und  ein „liebevolles Reiben am Vaterland“ das Wesen des Patriotismus begründet. Das ließe den Umkehrschluss  zu, dass in Zeiten der Krise die Sehnsucht nach Heimat wächst und einen  relevanten  Leistungswert darstellt. Auf alle Fälle handelt es sich beim Heimatbegriff um einen verklärenden Begriff. Thurnher zitiert Ernst Bloch:“Heimat ist etwas, das allen in die Kindheit scheint und (ist dort) wo noch niemand war“.

Aber „Je globaler und schnelllebiger unsere Welt wird, umso stärker ist die Rückbesinnung auf das Ursprüngliche…“( Stolba) also auf  dieses so unerreichbare Land der Kindheit, der mütterlichen Geborgenheit, der überschaubaren Kleinheit und Nähe der Dinge. Da diese Sehnsüchte offensichtlich gleicher Art bei Anbietern und Gästen vorhanden sind und die damit verbundenen Werte die Persönlichkeit Österreichs ausmachen,  liegt es nahe, auch in der Marke dafür Raum zu schaffen. Ja vielleicht liegt hier mehr Potential als in einer Neuerfindung der Erholung in Form von „Rekreativer Inspiration“.

Zum Thema bestehen zwei grundsätzliche Zugänge

„Heimat als Reise ins eigene Ich!”  also  Heimat als der ideale Ort, sich selbst zu finden  und  “Heimat,  die Sehnsucht nach einem ursprünglichen Leben!“ (Zitat Stolba), diese zwei Zugänge sind plausibel, aber der Neuheitswert ist begrenzt. Das im Neuromarketing häufig angewandte Zürcher Modell von Norbert Bischof deckt mit dem  sozialen Grundmotiv Balance (neben Stimulanz, und Dominanz)  genau dieses Spektrum haargenau ab und eine Vernachlässigung dieses Motivs würde touristische Markenstrategien zum Scheitern verurteilen. So gesehen kann es nur  eine große Bereicherung sein,  wenn wir uns mit dieser Thematik (egal unter welcher Begrifflichkeit) intensiv auseinandersetzen.

Daher schauen wir uns die Eckpunkte der heimatlichen Sehnsüchte und Ausprägungen an, auch dann, wenn es angeblich lt. Karmasin “die Gäste nicht  interessiert,  was wir für eine Heimat haben,  sondern für sich lediglich ein heimeliges Angebot (gut betreut, ehrlich bedient sein) wünschen”.

Motto: “Ganz schön langsam!” (Sophie Karmasin)

Trend der Entschleunigung und Sinnfindung:

  1. Vertrauen können
  2. Optimismus
  3. Sicherheit
  4. Verantwortung
  5. Verzicht
  6. Solidarität

Die Suche nach dem guten Leben (Ariane Tockner)

Reisen als Suche nach der inneren Heimat,  um  sich durch Austausch,  Bewertung und Bereicherung von Beziehungen selbst zu entdecken. Heimat ist aber auch die Sehnsucht nach einem ursprünglichen Leben etwa in Form von interessanten Begegnungen, einer intakten Natur oder Authentizität und der Wahrhaftigkeit im Sein.

  • Heimat als Begegnungsqualität
  • Genussentfaltung (authentische Qualitäten in der Küche, regionale Produkte)
  • Das Beste geben, was wir haben wie Musik, Kulturalität, Echtheit, Erdung, Sinnlichkeit
  • Geheimtipps für  Orte im Einklang mit dem Gefühl

Heimat, die besondere Beziehung eines Menschen zu einem Ort (Romeiß – Stracke)

  1. Soziale Kommunikation, Menschentypen die sich (in ihrer Landschaft) wohlfühlen
  2. Der Bezug wird über Symbole und vertraute Strukturen (Kirche im Dorf) transportiert. Visuelle Strukturen mit Tiefendimension, Strukturen, mit denen wir Erfahrung haben, Strukturen an denen man sich festhalten kann (Architektur)
  3. Heimat über Kultur und Ästhetik formulieren (heimelige Schönheit)
  4. Vom Produkt zur Raumgestaltung, Kleinode und Bühne Natur (ewige Konstanz, große Mutter,  Seelenlandschaft),  Spiritualität (seinen eigenen Gott, magische Plätze, Mythen und Magie, geistige und seelische Gesundheit)
  5. Harmonische Spazierwelt – Regression – richtig “doof ” sein dürfen

Resümee

Die Erwartungen an Heimat bestehen aus zutiefst menschlichen Ursehnsüchten. Die Erfüllung stellt damit auch eine Bereicherung des eigenen Lebens dar und erfordert eigentlich nichts Außerordentliches von uns als Gastgeber ab. Es genügt, nur selbst zu sein und uns selbst und ehrlich zu leben und diesen  Respekt uns selbst gegenüber auch unseren Gästen weiterzugeben.

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Im heurigen Arbeitsjahr wurden zwei wesentliche Umsetzungsschritte in der Realisierung des Erlebnisraumprojektes gesetzt. Die Wanderdörfer haben ihren Markenprozess soweit vorangetrieben, dass die strategischen Zielrichtungen und inhaltlichen Arbeitsschwerpunkte klar sind. Im Rahmen der Regionszertifizierung wurden 17 Regionen überprüft, Ergebnisberichte ausgearbeitet und der Handlungsbedarf ermittelt.

Erstmals seit Start des Gütesiegelprozesses (seit 5 Jahren) und aufbauend auf den Ergebnissen des Wandermonitors von 2001 bis 2004 liegen umfassende Erkenntnisse zum Österreichischen Wanderangebot vor, die von unabhängigen Experten erhoben und evaluiert wurden.
Diese Ergebnisse und die Auswirkung der Markenkonzeption auf die zukünftige Angebotsentwicklung werden im Rahmen des Teils als Seminar (am Vormittag) und Teils als Wanderworkshop (am Nachmittag) abgehalten.

Dieser Pflichttermin für alle Wanderdestinationen, das

“Österreichisches Wandersymposium mit dem Schwerpunkt: “Inspiration Natur – Die Magie des Gehens”

findet am Mittwoch, 24. März 2010 in der Nationalparkgemeinde Mallnitz im Nationalparkhaus „BIOS“ statt.

Nähere Infos / Anmeldeformular:

Kontaktadresse:

Babara Eberharter, BSc
babara [punkt] eberharter [ät] tao [punkt] at
Tel.: 04242/257530-12

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Das Waldviertel hat sich als erste österreichische Wanderregion vollzertifizieren lassen.

Der Prozess hat insgesamt zwei Jahre in Anspruch genommen, da es sich auch für den Gütesiegelverein um den Pilot handelte.

Die erste Zertifizierung einer Destination!

Der  nunmehrige Interpretationsworkshop stellt (nach der Ausstellung des Zertifizierungsberichtes im Mai dieses Jahres) den Höhepunkt und Zwischenabschluß im Projekt dar. Für uns ist es eine gute Möglichkeit, das Erlebnisraummodell zu evaluieren und mit dem jetzigen Entwicklungsstand (es befinden sich  zur Zeit 18  Regionen im Zertifizierungsprozess) abzugleichen.

Berichtsband
Berichtsband
Inhaltsangabe - Übersicht
Inhaltsangabe – Übersicht

Mit 59 von 100 möglichen Punkten hat das Waldviertel die Mindesthürde von 51 Punkten erreicht. Als Auflage wurde allerdings als verbindlich noch zu erbringende Leistung der Aufbau einer Wanderangebotsgruppe von Betrieben eingefordert.

456 Erlebnisobjekte verortet

Spannend wurde es für die Workshopteilnehmer in der Erläuterung der Bewertung.  Das Modell geht von einer Leitidee-getriebenen Produkt- und Angebotsgestaltung aus, die sich aus dem Markenbild der Destinaton erschließt. Daher ist es wichtig, eine Leitideen-Analyse, die Bewertung der Ressourcen und die davon abzuleitenden Potentiale durchzuführen. Die Verteilung der Erlebnisobjekte (Points of Interest – POI) im Raum ist die Grundlage für die Beurteilung der natürlichen Erlebnisstrukturen und deren touristische Nutzung. Insgesamt wurden zu diesem Zwecke 456 POI georeferenziert erfasst.

Gesamtbewertung Waldviertel

Gesamtbewertung Waldviertel

Gesucht, eine kraftvolle Leitidee:

Das Waldviertel firmiert unter dem Claim: “Wo wir sind ist oben!”. Das Südliche Waldviertel stellt seine Leistungen als “Mystisch, meditativ und kraftvoll!” dar.  Dadurch ensteht aus unserer Sicht eine Zielkonkurrenz in den sozialen Grundmotiven (siehe Prezipräsentation) nach dem Züricher Modell (http://de.wikipedia.org/wiki/Motivation), der Gleichgewichtstheorie von Norbert Bischof zwischen Geborgenheits-  und Herrschaftsmotiv.

Erlebnisraum - Markenintegrationsmodell

Erlebnisraum - Markenintegrationsmodell

Himmel und Hölle als Bindeglied

Hier zeigte sich in der Diskussion ein spannender Lösungsansatz (kosmisches Gesetz – oben wie unten  – Hermes Trismegistos), der im Landschaftserleben durch die “Hölle” und den “Himmel” authentisch gezeigt werden könnte.  Die Aufgabenstellung, eine einheitliche Markengeschichte zu erzählen, wurde in der Gruppe erkannt und wird in der zukünftigen Produktaufbereitung und Markentintegration des Südlichen Waldviertels Berücksichtigung finden.

Prospekt-Marke

Mystisch - meditativ - kraftvoll

Die Landschaft aus  anderen Blickwinkeln sehen!

Die Herausforderung (vor allem der Workshopteilnehmer) besteht im Mut, die Landschaft aus anderen Blickwinkeln zu sehen. So hat sich das Flußbild als wichtiges gestalterisches und verbindendes Raumelement herauskristallisiert, bei dem die raumprägende Bedeutung der Donau übersehen wird und sich der Peilstein als vernachlässigter Anker- und Orientierungsberg entpuppt.

Ein Bergprofil mit 5 Tausendern

Ein Bergprofil mit 5 Tausendern

Flüsse, die das Landschaftsbild prägen

Flüsse, die das Landschaftsbild prägen

Fünf Kernräume und drei natürliche Erlebnisdistrikte:

In der Erlebnisverdichtung kristallisieren sich fünf Kernräume heraus, die sich um die bedeutenderen Orte bilden, und zu drei differenzierenden natürlichen Erlebniseinheiten verdichtet werden sollten. Es zeigt sich aber auch, daß das  Donauerlebnis mit dem Wallfahrtsort Maria Taferl derzeit in den regionalen Erlebnisraum nicht bedeutungskonform eingebunden ist. Der 22er Rundweg bindet nur teilweise die Schlüsselerlebnisse und die sechs einzelnen Themenwege, die  einzeln bewertet wurden; sie können den Markenclaim “mystisch, meditativ, kraftvoll”  nur ansatzweise einlösen.  Die leitideekonforme Adaptierung des derzeitigen Rundweges (22er Weg) und narrative Einbindung der Einzelwege mit bedeutenden Attraktivierungmaßnahmen wird als wichtig erkannt.

Natürliche Erlebniseinheiten - derzeitiges Wegesystem

Natürliche Erlebniseinheiten - derzeitiges Wegesystem

Der Herzsteinweg - geprüft auf Herz und Nieren

Der Herzsteinweg - geprüft auf Herz und Nieren

Die Hauptproblematik in der Weginszenierung liegt im Fehlen eines attraktiven Erlebnisverlaufes. Schwache und oft unklare Erlebnisstartplätze, unzureichende Vorbereitung auf das Erlebnis und die symbolische Verankerung der Erlebnisse ist entweder nicht gegeben (mystisch) oder ungenügend penetriert.  Vor allem die Aufbereitung von erkennbaren und thematisch ausgerichteten Atmosphärenräumen ist nicht ausreichend gegeben. Ein herausstechendes positives Beispiel stellt allerdings der Traunfellner Kultur- und Kunstweg dar.

Symbolische Sprache - mystische Elemente

Symbolische Sprache - mystische Elemente

Ein wesentlicher Gestaltungsansatz in der Region liegt in einer Erlebnisaufbereitung der Gartenqualität, die verdichtet auf örtlicher Ebene stattfindet. Durch eine funktionelle Aufgabenstellung als Erlebnisstart- und -aufbereitungsinsel  könnten die einzelnen Orte sich einserseits thematisch differenzieren und anderseits einen wesentlichen Beitrag für eine leitproduktkonforme Angebotsgestaltung liefern. Auf diese diskutierten Möglichkeiten wird aus konkurrenztechnischen Gründen nicht vertiefend eingegangen.

Problembereiche und Gestaltungsbeispiele

Problembereiche und Gestaltungsbeispiele

Die einzelnen diskutierten Interventionsebenen

Bedeutungsmanagement

In den Bereich Bedeutungsmanagement fallen vor allem die Inszenierung und gestalterische Aufbereitung der Region bzw. der Wanderwege und Wanderangebote. Im Zuge der gestalterischen Aufbereitung sind Atmosphärenraumgestaltung, Symbolsprache, gebaute Wahrzeichen, Landschaftsmöblierung, Blickpunktgestaltung und Attraktivierungsmaßnahmen mögliche Aktionen für die Umsetzung eines umfassenden Bedeutungsmanagements.

Servicedesign

Zu einem in sich stimmigen Servicedesign zählen Leitprodukte und ergänzende Dienstleistungen, die das Erlebnis vor Ort unterstreichen und erlebbar machen. Zu diesen Serviceleistungen zählen beispielsweise Wandershuttles, organisierte Wandertouren, Wanderprintmedien, Onlinemedien und andere Inklusivleistungsprogramme.

Erlebnislogistik

Ein optimiertes Orientierungs- und Informationssystem unterstützt die Orientierung und ergänzt das Wander- bzw. Destinationsangebot vor Ort. Hierzu zählen eine Willkommensinfrastruktur (Besucherzentren, Wanderstartplätze, Informationspunkte) und ein funktionierendes Besucherleit- und Lenksystem (Übersichtspläne, Beschilderung, Markierung und elektronische Führer, usw.).

Qualitätsmanagement

Zur Sicherstellung der Qualität des Angebotes und somit auch der Zufriedenheit der Gäste, ist ein umfassendes Qualitätsmanagement notwendig. Die Definition der Qualitätsanforderungen, eine kontinuierliche Umsetzung von Qualitätssicherungsmaßnahmen und deren Evaluierung sind die Eckpfeiler des Qualitätsmanagements in einer Region.

Meditative-kraftvolle Ruheplätze

Meditative-kraftvolle Ruheplätze

Meditativ-kraftvolle Sitzmöbel

Meditativ-kraftvolle Sitzmöbel

Steine sprechen lassen

Steine sprechen lassen

Steinsprache sprechen

Steinsprache sprechen

Mystische Steinkultur entwickeln

Mystische Steinkultur entwickeln

Beispielhafte Detailbeurteilung  (Werbe- und Informationsmittel) der einzelnen Gestaltungsbereiche

Stärken:

  • Der Gast erhält vielfältige Printmedien (Imagekatalog, Wanderkarten, spezifische Folder zu den Wanderwegen, Tourenblätter, usw.)
  • Die Marke „Waldviertel“ ist durchgängig präsent und wieder zu erkennen
  • Professionelle Imagebilder und professionelle Texte finden sich in den Imagekatalogen wieder
  • Printmedien sind direkt im Tourismusbüro Yspertal zu erhalten und auch online zu bestellen
  • Einheitlich, professionell und überschaubar gestaltete Imagekataloge und Wanderkarten

Schwächen und Verbesserungsvorschläge:

  • Keine professionelle Gestaltung der spezifischen Erlebnislandkarten der regionalen Wanderwege. (Tourendatenblätter)
  • Die Darstellung der Wanderroute auf den spezifischen Foldern ist schwer lesbar
  • Es wird ein Berggipfelerlebnis kommuniziert, das in Konkurrenz zu ganz Österreich steht
  • Potentielle Positionierungsleistung „Mystik“ auf den ersten Blick nicht erkennbar

Verbesserungsvorschläge -  Integrationsmöglichkeiten:

Erlebnisreiche Touren- und Routenpläne

Erlebnisreiche Touren- und Routenpläne

Die Leitprodukte der Österreichischen Wanderdörfer

Die Leitprodukte der Österreichischen Wanderdörfer

Die Diskussion der Chancen, die  sich aus der Leitmarke ” Österreichische Wanderdörfer” ergeben, zeigt, dass das Markenkonzept einen kreativer Spannungsbogen darstellt. Speziell die  magischen Instrumente wie der Fokus auf  Begegnungsqualität, das Erlebnis Natur ökologisch und lesbar aufbereitet, die Wiederbesinnung und Neuentdeckung der österreichischen Kulinarik gekocht mit heimischen Produkten, die neue Dimension der Erholung durch aktive Regenerationsangebote sind eine Fundgrube für neue Ideen und Leistungen.

Magische Instrumente der Wanderdörfer

Magische Instrumente der Wanderdörfer

Orte als Start- und Attraktionspunkte

Als zusammenfassendes Ergebnis wird die Weiterentwicklung der Orte als Erlebnisstartplatz in Gartenqualität für die ausgemachten Kompetenzthemen, die Überarbeitung des Leitwegekonzeptes auf Basis von thematisch-regionalen Erlebnisschwerpunkten und die Bildung einer betrieblichen Wanderangebotsgruppe vereinbart.

Die Diskussion über die Bildung einer Wanderangebotsgruppe wurde in einem eigenständigen Workshop mit den Betrieben der Region geführt. Dazu gibt es später einen Bericht.

Was sagen Sie dazu? – gerne lesen und hören wir ihre Meinung zur Destinationsgestaltung und – zertifizierung:

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Der erste Eindruck

“Is des was g’scheits?” eine Frage, die mich nach einer intensiven Arbeitswoche schwer beschäftigte und eine skeptische Neugierde begründete. Das ritterliche Ambiente auf der Burg Kaprun und auch die strenge Hierarchiefreiheit unter den Teilnehmern ließ ein Gefühl von König Artus’ Tafelrunde aufkommen, obwohl es keine Runde sondern zwei rechteckige lange Tafeln waren, an denen erwartungsvolle und disziplinierte Teilnehmer sich selbst organisierten. Von den vorgeschlagenen Themen sind mir besonders “User generated content” , “Destination 2.0 von Martin Schobert” und “E-Mailmarketing” ins Auge gestochen. Sehr groß war allerdings mein Erstaunen, als ich in den Sessions “Social Media Monitoring”, “WEB Videomarketing” und “Facebook – richtig nutzen”, in die ich zufällig geraten war, meine oberflächliche Vorstellung von dieser Welt feststellen mußte.

Sozial Media Monitoring oder “Worüber reden die Leute?”

Bei der Erwähnung von mindestens dreizehn Tools ist für mich besonders interessant das Tool “Meltwater” als Online-Clipping Werkzeug, das müssen wir für ÖWD (Österreichs Wanderdörfer) unbedingt einführen. Aber noch wichtiger war die Erkenntnis, dass wir in diesem Bereich ziemlich blank sind und aufgrund der gegebenen Möglichkeiten eher im Blindflug dahinbrausen. Es ist großer Handlungsbedarf gegeben und wir werden darüber hausintern eine “Guideline” anfertigen. Beruhigend war allerdings die gemeinsame Erkenntnis, dass das effizienteste Monitoring immer noch das der Praktikanten ist, daher immer noch einiges an Handarbeit benötigt.

Mindmap über Session

Mindmap über Session - Zusammengestellt von Michael Faber

Web Video Marketing – oder so richtig Spaß bei der Arbeit haben

Where the hell ist Matt?” Offensichtlich haben es alle im Saal bereits gewußt – ich nicht! Das beste Medium, um gute Geschichten zu erzählen und so vielseitig einsetzbar! Mit diesem Medium kann jeder originell, erfinderisch, künstlerisch, ideenreich und wichtig sein. Wir sollten alle unsere Wanderdörfer motivieren, ihre speziellen Wandervideos bei uns zu posten und damit mehr Spaß, mehr Abwechslung und neue Perspektiven auf unserem Portal sichtbar und erfahrbar zu machen. Und offensichtlich ist es ganz leicht, “authentische” Videos zu machen, man/frau muß bei der Aufnahme nur ordentlich wackeln. Und ganz wichtig, die besten Videos findest du bereits auf Youtube.

Einfach ausprobieren und Spaß haben:

Marke im Tourismus – eine lustige Diskussion

Die Marke im Internet ist tot!? So die Behauptung des Eingangsstatements. Aber hier haben sich die WEB Spezialisten aufs Glatteis gewagt. Keine Marke gibt es nicht. Es kann wohl unbekannte, unattraktive, schlechte oder untaugliche Marken geben, aber wie heißt es so schön bei Laotse:  “Das Nennbare ist die Mutter aller Dinge” und sobald ich die Sache benenne, ist schon ein Kristallisationskern für eine Markenbildung gelegt. Aber das hat ja schon Watzlawick mit seinem berühmten Axiom “Man kann nicht nicht kommunizieren!” postuliert (und natürlich auch gepostet!).

Für TAO ist ein definiertes Markenbild die Grundlage für die Entwicklung von Erlebnisräumen und ihre Notwendigkeit steht daher außerhalb jeden Zweifels.

Social Media is like teen sex!

Olaf Nitz ist es gelungen, aufzuzeigen, dass Facebook mit seinen über 250 MIO Nutzern eine eigene Erlebniswelt im Internet darstellt, was die Frage aufwirft, ob es überhaupt notwendig ist, eine eigene WEB Seite zu betreiben oder ob es genügt, sich einfach in die Facebookwelt einzuloggen! Auf alle Fälle sehe ich die Notwendigkeit für die Wanderdörfer, in Facebook zumindest eine Filiale aufzumachen (Wanderdörfer//Facebook). Die wesentlichen Aussagen hat Olaf Nitz auf ppt festgehalten:

Die Welt des Uwe Frers oder ein  Déjà-vu-Erlebnis

TripsbyTips verfolgt offensichtlich eine sehr ähnliche Portalstrategie wie die Wanderdörfer. Vor allem das Integrationsangebot von Destinationen über Widgets und die zukünftige inhaltliche Ausrichtung in der GIS-unterstützten Leistungspräsentation macht diese Plattform für die Wanderdörfer sehr attraktiv. Wir werden uns mit Uwe Frers zusammensetzen (bzw. haben erfolgreiche Vorbereitungsgespräche gestartet) und über eine Kooperation konkret reden.

Zusammenfassung:

Eine spannende Art wertvolle Informationen auszutauschen, wir sollten diese Methode auch für die interne Zusammenarbeit mit unseren Partnern für Nicht-WEB-Themen übernehmen. Die WEB-Welt hat sich einen Spalt weiter für uns geöffnet und unsere Entscheidung, auf Wordpress zu sezten, hat sich in den Diskussionen im Umfeld der Veranstaltung als richtig erwiesen.

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