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Lesen lernen als regionale Leitidee

Unser  Wanderentwicklungskonzept für die Naturparkregion Zirbitzkogel- Grebenzen beruht auf drei zentralen Überlegungen. Den Handlungsrahmen bestimmte eine Logo Naturparkgemeinsam definierte Leitidee,  diese wird über die  Umsetzung eines attraktiven Leitwegemodells erlebbar aufbereitet und in Form eines erlebnisstarken Leitprodukts vermarktet. Der Kern der entwickelten Leitidee ist das Nutzenversprechen: „Die Natur lesen zu lernen!“.  Sie beruht auf den besonderen Fähigkeiten der Region wie der  gelebten Naturparkphilosophie und  dem  Naturlesepark als authentischer Attraktion und Verbindungsbrücke von Natur- und Kulturraum. Die  ambitionierte Bionikinitiative der Naturparkverwaltung, das interdisziplinäre Bemühen um die Entschlüsselung von „Erfindungen der belebten Natur“ könnte dabei zum Motor der Kompetenzentwicklung mutieren.

Die Menschen lesen seit jeher die Natur

Natur zu verstehen, sie zu nutzen, war für uns Menschen immer schon lebensnotwendig. Das  Lesen von Sternen zur Orientierung, die Enträtselung des  Himmels für das emotionale Wohlbefinden, ein umfassendes Verständnis für Pflanzen, Kräuter und Früchte auf der Suche nach Essbarem, das Erkennen vonLesebaum_Maus Zusammenhängen von Wetter, Klima und Boden im Ackerbau usw.,  einfach alles war für das tägliche Überleben von Bedeutung.  Wir haben allerdings verlernt, die  Zeichen der Natur zu verstehen, sie zu achten und mit der Natur  in Einklang zu leben.  Gerade in der Zeit  großer klimatischer Umstellungen werden wir schmerzlich von der Natur darauf aufmerksam gemacht, dass es einfach lebensbedrohlich sein kann, sie nicht zu verstehen und zu respektieren.

Durch die Leitidee auf die Spur gesetzt, stellt sich die Frage, wie die Kunst des „Naturlesens“ eigentlich funktionieren könnte  und wie dieses Wissen gesammelt, aufbereitet und weitervermittelt werden kann.  In der Recherche und Diskussion  haben sich einige interessante Ansätze herauskristallisiert:

Erzählende Namen (Etymologie, Semantik)

In der Etymologie werden Herkunft und Geschichte der Wörter ergründet und somit die Entwicklung ihrer Bedeutung und Form. „Natur lesen lernen“ heißt auch, die Namen in der Landschaft zu verstehen. Hier gilt es erzählende Namen zu identifizieren, das heißt, die ursprüngliche Bedeutung, die Überlegungen der Namensgeber und verschiedene Interpretationen zu ergründen und Geschichten darüber zu erzählen. Sie sollen den Besucher anregen, selbst über diese Dinge nachzudenken. Bildliche Namen wie Kuhalm, Blasenkogel, Kreuzeck usw., die über die ursprüngliche Landschaftsnutzung, Formen und Eigenschaften Auskunft geben, uns aber auch offenbaren, wie unsere Altvorderen die Landschaft wahrnahmen und nutzten. Auch Ortsnamen (Mariahof, Meier, Major, Moarhöfe) und damit verbundene Symbole und Erkennungsmerkmale, Zusammenhänge und Beziehungen bereichern zukünftig die Erfahrungen und das Erlebnis unserer Besucher. Unsere Sprache wird damit zur Schatztruhe für authentische und spannende Geschichten, die jeder Besucher über die Semantik selber entdecken (entziffern) kann.

Bilder im Kopf erzeugen – Simulakrum

Die Felsen_GesichtNatur rund um uns ist voller Bilder, die erkannt, konstruiert und mit Bedeutung versehen werden wollen. Ein Felsen wird zu etwas Besonderem, wenn wir genau hinschauen. Wir entdecken Gesichter, Figuren und Besonderheiten, die Wolken am Himmel werden zu phantastischen Gestalten, die in wilder Jagd dahinstürmen und das sich kräuselnde Wasser berührt mit seinem ewigen Werden und Vergehen. Wikipedia: “Als Simulakrum bezeichnet man ein wirkliches oder vorgestelltes Ding, ein Abbild, Spiegelbild, Traumbild, Götzenbild, Trugbild, das mit etwas oder jemand anderem verwandt ist oder ihm ähnlich  ist.“ Laden wir unsere Besucher ein, das Gesicht im Felsen zu erkennen (zu finden) sowie die Bilder in der Landschaft, wachsende Formen und ihre jahreszeitlichen Veränderungen mit Phantasie zu lesen.

Regeln – Wetterregeln

Regeln, die seit jeher den Tagesablauf und das Leben der Menschen beeinflusst haben, entstehen häufig aus der Natur heraus.  So verdeutlichen Bauernregeln (Wetterregeln) die Bedeutung, die Natur sprechen zu lassen. „Hat der Zirbitzkogel einen Hut, wird das Wetter wieder gut“ und andere Aussprüche zeigen die Wichtigkeit des Landschaft-Lesens in der Vergangenheit auf. Pflanzen und Tiere als Wetterpropheten, Wolkenformationen und ihre Veränderungen erkennen und interpretieren, das haben unsere Vorfahren Jahrtausende lang geübt,  das Wissen liegt noch in uns vergraben, lassen wir es wieder auferstehen. Das Verhalten der Tiere beobachten, Typologien und Indikatoren erkennen und interpretieren.

Spuren in der Natur lesen können

Fußspuren

Signaturlehre Paracelsus (1)

Beinwell

“Aus der Form der Dinge ist die innere Kraft erkennbar”. (Theophrastus Bombastus von Hohenheim, genannt  „Paracelsus“, hat diese Methode erstmals dokumentiert und aufbereitet.) Die Zeichen außen lassen und auf die innere Wirkung schließen. Ein Signum, also ein Zeichen, ist die Information, die von jedem Lebewesen, sei es Mensch, Tier oder Pflanze „gesendet“ wird und potentiell empfangen werden kann. Wenn nicht empfangen wird, handelt es sich um ein Empfängerproblem und kein Senderproblem. Die Pflanzen werden in Signaturpflanzen und Sympathiepflanzen eingeteilt und jeder Pflanze wird ob ihrer Form, Farbe  und Wesensart Nutzen- oder Schadensfähigkeit zugesprochen.

Abbildung: Beinwell – Alles Gute für die Beine

Bionik oder Stars und Künstler (in) der Natur

Die Natur hat eine Vielfalt an Formen, Strukturen und Verfahren entwickelt. Diese versetzen uns immer wieder in Erstaunen. Beispielsweise sind die Fäden, aus denen Spinnen ihr Netz weben, leicht und flexibel, aber zugleich haltbar und stabil. Bionik ist systematisches Lernen von der Natur und steht damit in Abgrenzung zur reinen Naturinspiration.

Pflanzen und Tiere als Ideenreservoir
Klettfrucht (Klettverschluss), Lotus-Effekt, Entwicklung von selbstreinigenden Materialien, die Struktur der Wabennester von Bienen

Die Stars in der Landschaft erkennen. Weltrekorde: schneller – höher – weiter,  „sportliche“ Höchstleistungen der Tiere und Pflanzen wie dem Taumelkäfer als schnellstem Sprinter, der auf dem Wasser laufenden Segelechse. Der Floh für höchste Sprünge und der Grashüpfer als Vorbild für Düsenjet und Helikopter.

Die Natur als Verpackungskünstlerin:
Die orangegelbe Kapstachelbeere, die wie ein Lampion erstrahlen kann, die Schale einer Walnuss, die den genau programmierten Lebenszyklus durchläuft

Die Intelligenz der Natur:
Die Schwarmintelligenz der Vögel, einPhönomen der Kommuniktion  die Ameisenalgorithmen – eine Höchstleistung von kombinatorischer Orientierung oder die Feder, ein mulifunktionales Gebilde, um sich in die Lüfte zu erheben, zu schützen und um sich mit den vielfältigsten Farben, Mustern und Strukturen zu schmücken, sich versteht zu tarnen oder zu wehren.

Weitere Ideen sind

Astronomie – Sternenhimmel lesen lernen, den Himmel lesen können (im Stiftsgarten, Sterne schauen), Weissagungen aus Naturmanifestationen (Vogelflug, Innereien usw.)

Rat der Weisen – als Kompetenzträger

In den Diskussionen stellte sich heraus, dass sehr viel altes Wissen in der Bevölkerung schlummert. Deshalb wird sich eine online-gestützte Wissensdatenbank und der “Rat der Weisen” um die Sammlung, Weiterentwicklung und die nutzbringende Anwendung kümmern.

Im nächsten Blogartikel werde ich auf die Idee der Lesegärten, der Lesezeichen und der Naturlesebücher eingehen.


[1] Entnommen aus www.wikipedia.at

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Beratung

Veröffentlicht am 29 Oktober 2009 von Andres Ulrich in Informationsmanagement, Kompetenzen

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Beratung

Wir besitzen langjährige Erfahrung an der Schnittstelle Tourismus, Geoinfosysteme und Wissensmanagement. Kontaktieren Sie uns, wir unterstützen Sie gerne.

Mehr Informationen finden sie auf der Seite von TAO Software.

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Webdesign

Veröffentlicht am 29 Oktober 2009 von Andres Ulrich in Informationsmanagement, Kompetenzen

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Webdesign

Wordpress als Basis für Ihre Webseite. Einfach zu bedienen, schnell zu implementieren, problemlos zu erweitern.

Mehr Informationen finden Sie auf der Seite von TAO Software.

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iPhone – Entwicklung

Veröffentlicht am 29 Oktober 2009 von Andres Ulrich in Informationsmanagement, Kompetenzen

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iPhone – Entwicklung

Beratung und Entwicklung von iPhone Applikationen. Von der Konzeption, Umsetzung, bis zur Auslieferung. Mehr Informationen finden Sie auf der Seite von TAO Software.

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Informationsmanagement

Erzählen Sie uns ihre Geschichte, über Ihr Unternehmen, über Ihre Destination, über ihr Produkt. Sie haben keine Zeit uns eine Geschichte zu erzählen? Das wollen wir ändern, denn das ist unser Job. Wir unterstützen Sie in der Organisation ihrer Informationen, Inhalte und Aussagen – das ist unsere Leidenschaft, Informationen effizient zu organisieren, zu verteilen, zu präsentieren und Ihnen wieder die Zeit für Ihre wesentlichen Aufgaben zu geben.

Unsere Aufgabe

Wir beschäftigen uns mit Informationen, wie man sie organisiert und verteilt. Ob die Information bei Ihnen Vorort explizit oder implizit vorhanden ist, oder im Social Network sich ihre Kunden verteilt unterhalten, all diese Informationen organisieren wir für sie und bündeln diese zu einem Gesamtauftritt. Dazu entwickeln wir eigene Applikationen, entwerfen sinnvolle Zusammenstellungen mit anderen Werkzeugen und Diensten, um die umfangreiche Informationsflut zu bewältigen. Wir positionieren Sie als Informationsprovider in der Mitte ihrer Informationen. Sie sollen Herr über Ihre eigenen Daten sein.

Ihre Geschichten

Den wir glauben Ihre Aufgabe ist es sich um Ihre Geschichte zu kümmern, das ist ihre Leistung in der Informationsflut und wird vom Kunden gefordert. Erzählen sie die Geschichte von sich / ihre Destination / Ihres Unternehmens, man wird ihnen zuhören, weil es normal ist und Sie Zeit zum Erzählen haben. Und hier sind wir beim zentralen Thema unserer Informationsmanagements – betreiben Sie Marketing auf Augenhöhe im Social Network und mit Ihren Kunden, wir sagen Ihnen in 6 Schritten wie es geht:

Informationsmanagement

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Webmontag Graz #8

Veröffentlicht am 11 Oktober 2009 von Andres Ulrich in Blog, Informationsmanagement

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Webmontag Graz #8

Der achte Webmontag Graz liegt nun schon eine Woche zurück und der nächste ist schon in Planung. Was genau der Webmontag ist steht hier. Was genau der Webmontag für Graz sein soll, haben wir am 8 Webmontag diskutiert. Zuvor hat es drei interessante Sessions gegeben:

Session 1 -Portfolio Websites für Designer

Jürgen Genser hat einen umfangreichen Überblick über die derzeitigen Möglichkeiten sich als Designer mit einer eigenen Seite im Web zu präsentieren. Ziel der Zusammenstellung ist einfach zu bedienenden Alternativen zu Wordpress aufzuzeigen. Ist super gelungen, eine umfangreiche Palette an Seiten.

Session 2 – Echtzeitkommunikation

Der Impuls von Heinz Wittenbrink beim Almcamp09 hat zu dieser Session geführt. Die aktuellen Möglichkeiten in der Echtzeitkommunikation, deren Implikationen und wie ich finde der wichtigste Punkt, die verteilte Kommunikation, die mehr Unabhängigkeit von zentralen Services bringen soll. Für die Session habe ich drei Beispiele angeführt:

Session 3 – Educamp09

Martin Ebner hat das Educamp09 vorgestellt und eine interessante Diskussion über den Praxiseinsatz der neuen Technologie angestoßen. Wie wird die Technologie eingesetzt, ist sie überhaupt schon bekannt? Ein Großteil der Studenten kennt noch Facebook, StudiVZ, youtube und Wikipedia, danach nimmt es rapide ab mit den Bekanntheitsgrad der einzelnen Services. Das alles ist aber Thema am Educamp – wird sicher spannend – ich bin auf alle Fälle dabei.

Der Webmontag in Graz – Positionsbestimmung

logo_graz2009_web

Anschließend wurde eine Diskussionsrunde über den Webmontag angestoßen. Das Feedback auf den Webmontag war und ist so vielfältig, dass es nach dem 8 Webmontag ganz interessant war, die Position zu bestimmen. Folgende Argumente haben sich verdichtet, was der Webmontag in Graz ist – sein soll:

  • Ein zentrales Treffen des Grazer Netzwerks und aktiver Austausch
  • Eine Zusammenführung der vielen verschiedene Gruppen in Graz  – es gibt einige
  • Impulsgeber aus den verschiedenen Bereichen im Web
  • Startplatz für fundierte Diskussionen
  • Keine Schulung für absolute Anfänger
  • Kein zentrales Thema für die einzelnen Webmontage – vielfältige Themen aus dem Netzwerk
  • Der Webmontag findet an jedem ZWEITEN Montag im Monat statt

In diesem Sinne wird der Webmontag weitergeführt, wir fixieren aktuell den nächsten Termin, der vorraussichtlich am 09. November 2009 stattfindet. Ich freue mich schon auf die nächste intensive Diskussion.

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Das Almcamp im Maltatal am Maltaberg auf der Leonhardhütte (da muss man genau sein, sonst fährt man vorbei :) ) war auch für mich ein persönliches Highlight in der Barcamp Landschaft, vereint es doch was mich persönlich und professionell am meisten interessiert – die Natur, die Leute, der Tourismus, das Tal und das Internet.

Eine Zusammenfassung

Eine gute Zusammenfassung von Jochen. Das Video bringt gut auf den Punkt, was das Almcamp ist und wie Personen reden wenn Sie drei Tage auf der Alm zuviel Frischluft geschnuppert haben :) . Wo ist eigentlich Monika im Video? Und wo sind meine wirklich gscheiden Sätze?? Alles Fragen die @schneeengel mit #papperlapapp noch beantworten kann.

Meine Highlights in den Sessions

  • Barrierefrei geht mir am Arsch vorbei von @liechtenecker- 90 Seiten Standard zusammengefasst auf eine kompakte Präsentation – danke, ich fühle mich jetzt kompetent!
  • Realtimecommunication von @heinz – ich habe den Vortrag gleich aufgegriffen und am Webmontag in Graz eine Session gestartet – #googlewave – don’t respect the hype
  • OpenGov – wo kann das Projekt von Georg Holzer k2020.at besser präsentiert werden als am Almcamp – wo die Internetcommunity am  mauscheln ist – aber alle mitlesen :) – Ein wichtiger Beitrag und absolut notwendig in der Medienlandschaft in Kärnten!
  • augmented reality – bis dato für mich kein heißes Thema, da ich im Tourismus noch sehr viele wichtigere Baustellen sehe, die es zu lösen gibt.  z.B. einen wirklich guten Email Newsletter zu schreiben! Aber der Vortrag hat mir doch gezeigt, wie leicht wir mit unsere Infrastruktur einsteigen können und als Wandercontentanbieter über wikitude und ARML (vielleicht neuer Standard für die Beschreibung der Inhalte) neue Anwendungen kreiieren können. Danke an Peter Höflehner für den interessanten Input!

Das Lieser-/und Maltaltal

Zum Lieser-/Maltatal habe ich natürlich eine spezielle Beziehung. Selbst dort aufgewachsen, komme ich immer gerne zurück um zu Wandern und zum Entspannen – für die Neue Züricher Zeitung NZZ ist es die “liebenswerte Tristesse” – ganz einfach in google nach “abgründe” +”oase” suchen und auf Platz 2 kommt das Liesertal. Nun ist es immer wieder interessant wie sich das Tal entwickelt, man greift selbst ein mit der Webgenossenschaft oder die Künstlerstadt Gmünd hat noch immer den gleichen Elan wie zu Beginn. Mit dem Almcamp kommt eine neue spannende Facette hinzu die sich langfristig auswirken wird – wann wurde das letzte Mal soviel über das Liesertal geschrieben?. 40 Personen bloggen und twittern über das Almcamp und indirekt für das Tal, ich bin schon neugierig, wo wir in einem Jahr beim #alm10 stehen (schau ich mir sicher von der Leonhardhütte an :) ).

Almcamp – ein Weekend Project

Das intensive Zusammensitzen, Austauschen und Arbeiten fördert auch andere Ansätze wie man ein Barcamp gestalten kann. Manche der Besucher sind von Donnerstag bis Sonntag aktiv am Barcamp, also 4 Tage dabei. Was wenn eine gemeinsame Aufgabenstellung, eine gemeinsame Lösung für ein Problem erarbeitet werden soll/kann? Für mich am Almcamp wäre das klassische Thema http://www.soisses.at gewesen. Das Magazin für das Lieser-/und Maltatal von Monika und Achim ins Leben gerufen bietet so viele Diskussionsebenen, vom einfachen Aufbau – Usability einer Seite (Technik) – “wo isn dera artikl jetzt hien? – 2 seite vielleicht?”, zur Akzeptanz der Bevölkerung (Soziologie) – “für wos brauch i des?”, zur Steigerung der Akzeptanz in der Bevölkerung (Nutzenverständnis und Geschäftsmodell) – “vülleicht gor nit so deppat”, eLearning (Anwendung der Technik) – “a und so anfoch ist des” und vieles mehr – ein tägliches Brot im Tourismus. Über das Potential der Teilnehmer könnte man aus dem vollen Schöpfen, liefert doch jeder eine Expertise auf den verschiedenen Ebenen – liechtenecker/greisberger/achim für den perfekten Aufbau von soisses, heinz/schneeengel für die perfekten geschichten, heinrich/kati/hüttenteam für die authentische Einsicht in das Tal, ritchie/luca für die beste Verbreitung “dos is sichalich noch ka spam”, robert für das Selbstvertrauen “hallo? 90.000 potentielle Gäste bedient – gehts noch? – was kapiert ihr hier nicht?” und noch alle weiteren – die Liste wäre jetzt wirklich lang.

Was könnten die Teilnehmer mitnehmen?

  • Wie einer nicht internetaffinen Kundschaft die Möglichkeiten und Vorteile des Internet klarmachen – Rezepte/Cookbook
  • Konzentrierte Diskussionsprozeß – welche der Argumente können wirklich übernommen werden – was ist nicht realistisch
  • Die Gewissheit nicht nur für sich etwas mitgenommen zu haben, sondern ein Stück mitgeholfen zu haben ein tolles Projekt in den nächsten Entwicklungsschritt geholfen zu haben
  • Tourismus – für mich am interessantesten – Testballon www.soisses.at und die Implikationen auf eine Region

Wir können den Organisatoren klar etwas zurückgeben, ein klar erarbeitetes, konzentriertes Feedback und howto für die nächsten Schritte, auf das der nächste Testballon für das Web 2.0 in Bereiche vordringt in denen noch kein Mensch zuvor war :)

Zum Abschluß noch die Frage ob ein Weekend Project in das Almcamp eingewoben werden kann? Realistisch oder nicht?

Fazit

Ein tolles Wochenende und ein Danke an das Organisations-Team Achim/Monika/Alex

Weitere Artikel

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Almcamp – Die Webkonferenz auf der Alm

Zwei Wochen sind es her, das wir auf dem Castlecamp das Neueste über eTourism diskutiert und ausgetauscht haben. Nun kommt das Almcamp, eine neue Erfahrung. Von Freitag bis Sonntag sind wir am Diskutieren über die neuesten Entwicklungen im Netz auf über 1600m in einer schönen Almhütte – ein Besprechungsraum, Erfahrungsaustausch inkl.

Das Almcamp wurde von Achim, Monika und Alex organisiert, dafür schon im Voraus ein danke schön, das Barcamp und die Webcommunity ins Maltatal zu holen. Es sind noch wenige Plätze frei, wer möchte kann noch teilnehmen oder über die LiveSeite zuschauen:

almcampscreen

Georg Holzer, Achim Meurer und Ritchie haben das Almcamp auch schon eingehend angekündigt.

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Der erste Eindruck

“Is des was g’scheits?” eine Frage, die mich nach einer intensiven Arbeitswoche schwer beschäftigte und eine skeptische Neugierde begründete. Das ritterliche Ambiente auf der Burg Kaprun und auch die strenge Hierarchiefreiheit unter den Teilnehmern ließ ein Gefühl von König Artus’ Tafelrunde aufkommen, obwohl es keine Runde sondern zwei rechteckige lange Tafeln waren, an denen erwartungsvolle und disziplinierte Teilnehmer sich selbst organisierten. Von den vorgeschlagenen Themen sind mir besonders “User generated content” , “Destination 2.0 von Martin Schobert” und “E-Mailmarketing” ins Auge gestochen. Sehr groß war allerdings mein Erstaunen, als ich in den Sessions “Social Media Monitoring”, “WEB Videomarketing” und “Facebook – richtig nutzen”, in die ich zufällig geraten war, meine oberflächliche Vorstellung von dieser Welt feststellen mußte.

Sozial Media Monitoring oder “Worüber reden die Leute?”

Bei der Erwähnung von mindestens dreizehn Tools ist für mich besonders interessant das Tool “Meltwater” als Online-Clipping Werkzeug, das müssen wir für ÖWD (Österreichs Wanderdörfer) unbedingt einführen. Aber noch wichtiger war die Erkenntnis, dass wir in diesem Bereich ziemlich blank sind und aufgrund der gegebenen Möglichkeiten eher im Blindflug dahinbrausen. Es ist großer Handlungsbedarf gegeben und wir werden darüber hausintern eine “Guideline” anfertigen. Beruhigend war allerdings die gemeinsame Erkenntnis, dass das effizienteste Monitoring immer noch das der Praktikanten ist, daher immer noch einiges an Handarbeit benötigt.

Mindmap über Session

Mindmap über Session - Zusammengestellt von Michael Faber

Web Video Marketing – oder so richtig Spaß bei der Arbeit haben

Where the hell ist Matt?” Offensichtlich haben es alle im Saal bereits gewußt – ich nicht! Das beste Medium, um gute Geschichten zu erzählen und so vielseitig einsetzbar! Mit diesem Medium kann jeder originell, erfinderisch, künstlerisch, ideenreich und wichtig sein. Wir sollten alle unsere Wanderdörfer motivieren, ihre speziellen Wandervideos bei uns zu posten und damit mehr Spaß, mehr Abwechslung und neue Perspektiven auf unserem Portal sichtbar und erfahrbar zu machen. Und offensichtlich ist es ganz leicht, “authentische” Videos zu machen, man/frau muß bei der Aufnahme nur ordentlich wackeln. Und ganz wichtig, die besten Videos findest du bereits auf Youtube.

Einfach ausprobieren und Spaß haben:

Marke im Tourismus – eine lustige Diskussion

Die Marke im Internet ist tot!? So die Behauptung des Eingangsstatements. Aber hier haben sich die WEB Spezialisten aufs Glatteis gewagt. Keine Marke gibt es nicht. Es kann wohl unbekannte, unattraktive, schlechte oder untaugliche Marken geben, aber wie heißt es so schön bei Laotse:  “Das Nennbare ist die Mutter aller Dinge” und sobald ich die Sache benenne, ist schon ein Kristallisationskern für eine Markenbildung gelegt. Aber das hat ja schon Watzlawick mit seinem berühmten Axiom “Man kann nicht nicht kommunizieren!” postuliert (und natürlich auch gepostet!).

Für TAO ist ein definiertes Markenbild die Grundlage für die Entwicklung von Erlebnisräumen und ihre Notwendigkeit steht daher außerhalb jeden Zweifels.

Social Media is like teen sex!

Olaf Nitz ist es gelungen, aufzuzeigen, dass Facebook mit seinen über 250 MIO Nutzern eine eigene Erlebniswelt im Internet darstellt, was die Frage aufwirft, ob es überhaupt notwendig ist, eine eigene WEB Seite zu betreiben oder ob es genügt, sich einfach in die Facebookwelt einzuloggen! Auf alle Fälle sehe ich die Notwendigkeit für die Wanderdörfer, in Facebook zumindest eine Filiale aufzumachen (Wanderdörfer//Facebook). Die wesentlichen Aussagen hat Olaf Nitz auf ppt festgehalten:

Die Welt des Uwe Frers oder ein  Déjà-vu-Erlebnis

TripsbyTips verfolgt offensichtlich eine sehr ähnliche Portalstrategie wie die Wanderdörfer. Vor allem das Integrationsangebot von Destinationen über Widgets und die zukünftige inhaltliche Ausrichtung in der GIS-unterstützten Leistungspräsentation macht diese Plattform für die Wanderdörfer sehr attraktiv. Wir werden uns mit Uwe Frers zusammensetzen (bzw. haben erfolgreiche Vorbereitungsgespräche gestartet) und über eine Kooperation konkret reden.

Zusammenfassung:

Eine spannende Art wertvolle Informationen auszutauschen, wir sollten diese Methode auch für die interne Zusammenarbeit mit unseren Partnern für Nicht-WEB-Themen übernehmen. Die WEB-Welt hat sich einen Spalt weiter für uns geöffnet und unsere Entscheidung, auf Wordpress zu sezten, hat sich in den Diskussionen im Umfeld der Veranstaltung als richtig erwiesen.

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Wanderdörfer Portal

Veröffentlicht am 07 September 2009 von Andres Ulrich in Informationsmanagement, Projekte, TAO Graz

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Österreichs Wanderdörfer setzten auf TAO Graz für die Realisierung des neuen Wanderdörfer Portals. Überzeugt haben der ganzheitliche Ansatz, der von der Integration der bestehenden Datenbasis von http://www.erhebung.at bis hin zum synergetischen und modularen Einsatz von eigenen Widgets der Wanderdörfer reicht. Zudem sind im Projekt zwei starke Kooperationspartner involviert. Alpstein, die beste digitale Kartografie am Markt, bietet ein umfassendes Funktionsset zur völligen Neupräsentation der Wanderwege der Wanderdörfer. En’garde, als Kooperationspartner, überzeugt mit innovativem, markenrelevantem Design und Interaktionsdesign, das sich vom Printprodukt bis zur neuen Webplattform spannt.

Ein Auszug aus der Prezi Präsentation:

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