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Neben Anreiseguide und aktuellen Verkehrsmeldungen können WM-Begeisterte auch via LiveScreen und LiveTicker jedes Rennen hautnah verfolgen. Darüber hinaus werden News, Termine, Bildergalerien und Videos rund um die WM und ihren Stars bereitgestellt, aber auch Informationen zu Events, Restaurants oder anderen touristischen Highlights können einfach und bequem via Smartphone abgerufen werden. Ein neuer Maß-stab wurde mit der Integration der virtuellen 3-D-Welt von Schladming gesetzt! Live und per GEO-Verortung steht den Besuchern eine völlig neue Perspektive der Veranstaltungsregion zur Verfügung.


Ihre Destination, Ihr Ort oder Ihr Hotel ist jederzeit erlebbar

Als innovatives und erfolgreiches Unternehmen setzt TAO Software bei der Entwicklung ihrer mobilen Apps vor allem darauf, Spaß und Nutzen für den Kunden und Betreiber optimal zu vereinen und in die Customer Journey zu integrieren. Die Apps sind deshalb besonders effektiv für kundenbindende Maßnahmen einsetzbar. Den Gestaltungsmöglichkeiten sind dabei keine Grenzen gesetzt. Umfassende Informationen, Ausflugtipps, digitale Reiseführer, Hüttenguides, Notruffunktionen, Wetterinfos, Buchungs- und Reservierungstools, Einkaufsmöglichkeiten, aber auch Spiele oder die Anbindung zu interaktiven sozialen Netzwerken werden virtuell perfekt in Szene gesetzt.

Das Angebot unserer Kunden wird zum faszinierenden interaktiven Spiel- und Erlebnisraum. Höchster technischer Umsetzungsstandard und Perfektion in Design und Anwendung verstehen sich dabei von selbst.

Die App kann von Destinationen, Orten oder Hotels in ähnlicher Weise produziert und ihren Gästen/Kunden zur Verfügung gestellt werden. Die Produktion einer solchen App ist zudem kostengünstig, da eine tolle Ausgangsapp bereits vorhanden ist, die entsprechend Ihren Bedürfnissen und Wünschen adaptiert werden kann.

Infofilm zur App

Nähere Informationen, Beratung & Bestellung:

TAO Software – Wir bauen interaktive Lösungen
Ansprechpartner/Geschäftsführung: Ulrich Andres
Lendplatz 45A – 8020 Graz
Tel.: +43 (0)316 21 800 37

E-Mail: software@tao.at
Web: www.taosoftware.at

Die offzielle App zur “FIS Ski WM 2013 in Schladming” von TAO Software ist kostenlos auf www.tao.at/wm2013 oder auf www.schladming2013.at downloadbar.

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Minimaps – visualisierte Geschichten

Veröffentlicht am 17 Januar 2013 von TAO in Blog

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Wanderwege führen den Wanderer erlebnisreich durch die Landschaften. Dabei wecken Orte, Attraktionen oder Objekte am Wegesrand Emotionen und lösen so unmittelbar eine anregende geistige Begegnung aus. Solche Momente und Augenblicke, die Körper, Geist und Seele in Schwingung versetzen und in denen die Landschaft intensiv erlebt wird, bezeichnen wir als „Elementare Naturerlebnisse“.

Der Sinngehalt des Erlebnisses wird erhöht, wenn dieses auch visuell, z.B. in Form einer Grafik, dargestellt wird. Das Anliegen war, die Information so aufzubereiten, dass sie dessen Erlebnis sichtbar macht. Das Elementare Naturerlebnis in einem Bild, der Minimap, “verpackt”.

Die Landkarte dient als Vorlage

Als Leitbilder für die Gestaltungen dienten Landkarten und die Mappa Mundi.
Karten wurden lange Zeit hauptsächlich zur Positionsdefinierung genutzt. So zeigt die älteste derzeit existierende Karte, ein Stadtplan der Siedlung Chatal Höyuk um 6200 v.Chr., in der heutigen Türkei.

Wandmalerei, Stadtplan Siedlung Chatal Höyuk

Wandmalerei, Stadtplan Siedlung Chatal Höyuk

Später wurde die Landkarte zum hilfreichen Werkzeug, um verschiedene thematische Inhalte visuell zu vermitteln. Die mittelalterlichen Weltkarten (Mappae Mundi) zeigen keine rein geografischen Details,  sie stellten die Schönheit und Klarheit der göttlichen Weltordnung dar.

Mappa Mundi, Hereford Cathedral, England 1300

Mappa Mundi, Hereford Cathedral, England 1300

Symbole markieren das Erlebnis

Um das Elementare Naturerlebnis aussagekräftig darzustellen, werden Minimaps mit dessen Informationen gefüllt. Dafür verwenden wir Sinnbilder (Symbole). Diese sind eine einfache Möglichkeit, um abstrakte Gedanken bildlich auszudrücken. Sie heben die markanten Punkte hervor, an welchen die Intensität der Landschaft, ausgelöst durch das Erlebnis, besondern stark empfunden wird. Das jeweilige Erlebnis-Symbol wird dabei individuell gestaltet.

Symbolbeispiel,  für die Minimaps entworfen:

Der Speik, Durftgarten Speik, Nockberge

Der Speik, Duftgarten Speik, Bad Kleinkirchheim, Nockberge

Die Tuffsteine, Karnischer Höhenweg, Kärntens Naturarena

Die Tuffsteine, Karnischer Höhenweg, Kärntens Naturarena

NaturLese-Buch, Via Natura, Naturpark Zirbitzkogel-Grebenzen

NaturLese-Buch, Via Natura, Naturpark Zirbitzkogel-Grebenzen

Der '20-Schilling-Blick', Bahnwanderweg Semmeringbahn, Wiener Alpen

Der 20-Schilling-Blick, Bahnwanderweg Semmeringbahn, Wiener Alpen

Das Erlebnis wird sichtbar gemacht

Die Minimap spricht weitgehend für sich selbst. Sie zeigt den Start- und Endpunkt, den Streckenverlauf des Weges und seine markanten, charakteristischen Erlebnispunkte. Zusätzliche Orientierungshilfe  bieten die knappen Texterläuterungen. Ein beonderes Augenmerk bei der Gestaltung liegt darauf, die Map nicht mit Informationen zu überfüllen, sondern  nur das Erlebnis sichtbar zu machen. So wandert der Betrachter, beim Lesen, visuell über den Weg und erfährt dabei dessen Landschaftserlebnis.

Minimap zum Wanderweg 'Wilde Wasser', Schladming Rohrmoos

Minimap zum Wanderweg

Minimap zum Wanderweg 'Ruf der Wildnis', Nationalpark Hohe Tauern, Kärnten

Minimap zum Wanderweg

Minimap zum Wanderweg 'Wildwandern', Soboth

Minimap zum Wanderweg

Die Minimap verbindet Text und Bild

Die Minimaps wurden erstmals für den Wanderdörferkatalog 2013 eingesetzt.

Bei der Gestaltung der 40 Minimaps war es einerseits wichtig, dass diese sich in ihrer Grafik, ihren Farben, Schriften und Linien nicht von einander unterschieden, andererseits musste auch die Einzigartigkeit jedes Weges erfasst und hervorgehoben werden.
Das Gestaltungs-Hauptaugenmerk lag deshalb auf den Text-Bild-Verbindungen und der Einbettung der Minimap in den Kontext.  Die Visualisierungen mussten im Bezug zum Thema stehen und der Betrachter sollte dessen Botschaft augenblicklich erfassen.
Das Resultat ist ein harmonisches Zusammenspiel zwischen Text, den Grafiken und Bildern.

Wanderdörfer Katalogseite Region Lech Zürs mit integrierter Minimap

Wanderdörfer Katalogseite Region Lech Zürs mit integrierter Minimap

Die Minimap ist der Schlussstein der Erzählung von den Elementaren Naturerlebnissen, die aus 3 Teilen besteht:

  • Die Geschichte
  • Die richtige Bild- und Textsprache, wobei die Herausforderung im Claiming liegt und
  • Die Minimap, der Erlebnislandkarte

Wir erzählen auch Ihre Geschichte. Erfahren Sie wie und kontaktieren uns.

Ansprechpartner für die Gestaltung von Minimaps: Birgit Stauber, Mail: birgit.stauber@tao.at

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Fotopoints – die Landschaft wird in Szene gesetzt

Veröffentlicht am 19 November 2012 von TAO in Blog

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Claude-Glas

Bereits im 18. Jahrhundert nutzen Ausflügler einen kleinen, getönten und gerahmten Spiegel, das Claude-Glas, um die vorbeiziehenden Landschaften unter dem ästhetischen Aspekt zu rahmen. Der  Spiegel wurde dabei wie ein Rückspiegel benutzt, mit dem die Landschaft ausschnitthaft im getönten Glas im Stil der Malerei Claude Lorrains betrachtet wurde.

Reine Ausblicke sind immer noch die Grundbasis zum Erleben einer Landschaft, aber die Wertigkeit wird heute durch unterschiedliche Blickperspektiven erhöht. Die Landschaft erzählt die Geschichte und wird dabei mittels Fotopoints richtig in Szene gesetzt. Die Kunst besteht darin, Blicke auszuwählen von denen aus die Landschaft harmonisch wirkt. Dabei können Rückblicke, neue Blicke, Einblicke usw. der Blicklandschaft neue Bedeutung geben und deren Wert maßgelblich erhöhen.

Natürliche Ausblicke animieren zum Stehenbleiben

Blick ins Jamtal Dorfblick Galtür

Natürliche Aussichtsplattformen

Das Hauptgestaltungselement bei der zukünftigen Fotopointstrecke in Galtür ist der Stein in allen seinen Erlebnisfacetten, aufgrund dessen die Auswahl der HotSpots, die Gestaltung und Einrichtung der „Fotopoints“ erfolgt.

Ein Skywalk muss nicht gebaut werden, die Natur stellt uns genügend Möglichkeiten zur Verfügung. Hier werden natürliche Elemente, wie Steine,  als Aussichtsplattform genutzt.

Zeinis Luaga Wanderweg Breitspitze Der Aussichtsstein Talpanoramaweg Galtür
Steine als Aussichtsplattform Der Stein als Aussichtsplattform

Den ersten und besten Eindruck hinterlassen die Leitblicke, die die Landschaft und Kulturalität exemplarisch zeigen. Sie stellen bedeutende Aussichtsattraktionen dar, führen den Gast in die Destination ein und unterstreichen das zentrale Identitätsmuster …. Diese Leitblicke machen die Kompetenz sichtbar und stellen Beziehungen nach innen und außen her.

Der versteinerte Indianerkopf Wanderweg Breitspitze Markante Steinspitze Steingesicht  Breitspitze

Zusätzliche Gestaltungsobjete erhöhen die Aufmerksamkeit

Manche Menschen gehen auf den Berg ohne dabei die Natur zu „sehen“. Dabei ist es wichtig, sich die Zeit zu nehmen um die natürlichen Gegebenheiten zu erfassen.

Durch zusätzliche Gestaltungsobjekte wird der Landschaft erhöhte Aufmerksamkeit geschenkt. Die Natur in ihrer Natürlichkeit steht dabei im Vordergrund und neue Exerzitien des „Schauens“ werden vermittelt, regen an, regen auf oder wirken einfach. Die Kunst besteht darin, Blicke auszuwählen von denen aus die Landschaft harmonisch wirkt. Die Maßnahmen spannen sich von der Auswahl des „avantgardistischen“ ersten Blicks bis hin zu Domestizierungsmaßnahmen wie dem Anlegen von Wegen und ihrer Markierung, der Errichtung von Schauplätzen, der Aufbereitung von Informationsmitteln mit exakter Blicklenkung für den Besucher und der blickstrategisch richtigen Platzierung von Rastbänken. Ein Vorzeigeprojekt zur Inszenierung der bestehenden Wanderwege sollen die sogenannten Fotopoints werden, die die umliegende Landschaft durch gezielte Interventionen in Szene setzen.

Damit soll das neue Erlebnis standardisiert werden – Tourismus als die Begegnung von Blicken, die nicht mehr mit dem eigenen Augen definiert werden müssen.

Hier ein paar Beispiele für einen “avantgardistischen” ersten Blick.

Urner Alpen - Steinkunst an der Sidelenhütte Steinskulptur vom Bildhauer Knut Wold auf dem Mefjellet
Trou du Mistral Kalksteinobjekt Tor zum Rosental

Schauplätze laden zum “weitblicken” ein.

Torskfjord valley Observation Platform in Talca, Chile

Informationsmitteln mit exakter Blicklenkung für den Besucher.

Davos Rathaus Infotafel mit Druchblick aus Glas Davos Infoglastafel mit Wegbeschreibung und Erklärungen

Blickstrategisch richtig platzierte Rastbänke.

Hartkaiser Hartkaiser
Panoramabank Schlick Panoramabank aus Holz

Die Seele baumeln lassen in der Panoramaliege am Wasserweg-Wanderweg Waisenegg-Piregg.

Holzbank Waisenegg-Piregg

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Indoorlandscaping – Vertikale Gärten als neuer Trend

Veröffentlicht am 25 September 2012 von TAO in Blog

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Bei all der Schnelllebigkeit des Alltags und dem technischen Fortschritt, dem wir ständig hinterher hecheln verspüren wir immer mehr die Sehnsucht nach der Natur, nach dem Ursprung des Lebens. Diese Sehnsucht ist aber viel mehr ein Grundbedürfnis des Menschen, das nun endlich wieder ausgelebt wird. Die Bevölkerung in den Städten lässt auf kleinstem Raum, auf den Balkonen und Terrassen der Hochhäuser (Link: http://www.tao.at/2012/07/12/urban-farming/), kleine grüne Oasen entstehen, in die sie sich nach einem stressigen Arbeitsalltag zurückziehen und entspannen. Diese kleinen Oasen steigern ungemein das Wohlbefinden und wirken beruhigend.
Der neue Trend des Indoorlandscapings nimmt dieses Grundbedürfnis des Menschen nach Natur und Pflanzen auf und gibt die Möglichkeit auch bei herrschendem Platzmangel sich den Garten in die Wohnung oder in die Arbeit zu holen. Diese Idee der vertikalen Bepflanzung ist aber keineswegs eine Idee des 21. Jahrhunderts sondern stammt aus der Antike, als die Babylonier ihre Gartenanlagen auf vielen Terrassen anlegten, die von der Ferne aussahen, als wäre es ein grüner „hängender Garten“. Diese „Hängenden Gärten von Semiramis“ galten aufgrund des ausgeklügelten Bewässerungssystems und Artenvielfalt als eine architektonische und gärtnerische Meisterleistung, die deshalb auch zu den Sieben Weltwundern der Antike zählten.

Green wall, mur végétalisé. Indoor landscaping, http://www.leblogdeco.fr, Juni 2008

Toyoty Salzburg, 02 green projects, http://www.artaqua.de/en/projects/02-green-projects.html, Copyright © 2011 art aqua

Vertikale Gärten: Plantwall at Karolinska Institutet, Solna, Sweden http://www.greenfortune.com/plantwall-de.php

Toyota Salzburg: http://www.artaqua.de/en/projects/02-green-projects.html, Copyright © 2011 art aqua

Grüne Wände im Alltag

Es ist eine grüne Oase im tristen Bürogebäude, ein kurzer Ausflug in die Natur, ein Luftfilter in der stickigen Empfangshalle und gleichzeitig eine Attraktion, die alle Blicke auf sich zieht -  Indoorlandscaping, ein grüner Trend bei dem es nicht darum geht die Räume mit herkömmlichen Zimmerpflanzen zu überfluten, sondern die Idee reicht viel weiter und beschäftigt sich hauptsächlich mit der Bepflanzung von vertikalen Oberfläche im Innen- und Außenbereich. Die Zeiten, wo man einen Gummibaum in die Ecke stellt, der allmählich verstaubt sind vorbei – heute werden ganze Wände und Fassaden bepflanzt.
Neben dem ästhetischen und psychologischen, ist aber auch der gesundheitliche Effekt nicht zu unterschätzen. Die grünen Wände erhöhen erwiesenermaßen die Luftfeuchtigkeit in den Räumlichkeiten und filtern, je nach Pflanzenart, auch Schadstoffe auf der Büroluft.

Vertikale Gärten in Büroräumen: Wonderwall® – Der vertikale Garten von Creaplant, Bildquelle: businessfengshui.blogspot.com

Bepflanzung in Büroräumen: Plantwall at Pågens, Malmö, Sweden http://www.greenfortune.com/plantwall-de.php

"Moving Hedge", ein pflanzlicher Raumteiler der schwedischen Firma Greenworks, Bildquelle: www.architonic.com

Die Vertikalen Gärten als touristische Attraktion

Indoorlandscaping eignet sich besonders gut für touristische Kundenschnittstellen, wie Besucherzentren (http://www.tao.at/2011/11/24/erlebnisraume-gestalten/)  und Tourismusbüros, da sie Räumen ein besonderes, natürliches Flair verleihen. Die Bandbreite beim Indoorlandscaping reicht von kleineren grünen Akzenten bis hin zu urwaldähnlichen Anlagen, die sich über ganze Fassaden erstrecken und schon an sich eine Attraktion darstellen. Besonders Destinationen die mit ihren natürlichen Ressourcen werben und die sich als besonders „grün“ und nachhaltig präsentieren, oder Regionen, in denen das Gartenthema im Vordergrund steht – für diese ist eine solche vertikale Bepflanzung eine wahre Attraktion, die das Image unterstützt und sichtbar macht.

Vertikaler Garten als Attraktion: http://www.stylemag-online.net/2008/09/30/gruner-daumen-mit-glitzer-patrick-blanc/

Indoorlandscaping in seiner Perfektion: Mass Studios – Seoul, Korea: http://dwellwellonline.com/tag/imaginative-spaces

Indoorlandscaping im Empfangsbereich: Plantwall at KU64, Berlin http://www.greenfortune.com/plantwall-de.php

Vertikale Gärten als einladende Eingangslösung: Maison Séoul by ©Patrick Blanc: http://interior-design-trends.de/2011/07/20/vertikale-garten/

Grüne Wand® von art aqua : http://www.architonic.com/de/ntsht/architektur-rein-pflanzlich/7000454

Indoorlandscaping in der Stadt

Die faden, grauen Gebäude werden zu lebendigen, vitalen Landschaften. Mit der Bepflanzung von Fassaden, verbindet man auch faszinierende Weise die urbane Architektur mit der Natur und dem Wunsch nach Nachhaltigkeit. Gerade in den Städten, wo die letzten Grünflächen, dem Straßenausbau und Gebäudebau zum Opfer fallen, sind vertikale Gärten eine ästhetisch optimale Lösung um die Städte grüner und attraktiver zu machen.

Künstler Patrick Blanc: http://www.stylemag-online.net/2008/09/30/gruner-daumen-mit-glitzer-patrick-blanc/

Die begrünte Fassade des Musée du Quai Branly in Paris von Patrick Blanc: http://ecolebrecheauxloups.net/musee-du-quai-branly/

Die begrünte Fassade des Musée du Quai Branly in Paris von Patrick Blanc: http://ecolebrecheauxloups.net/musee-du-quai-branly/

Mass Studios – Seoul, Korea: http://dwellwellonline.com/tag/imaginative-spaces

Hörsaal- und Institutsgebäude PTH St. Georgen, Frankfurt: http://www.o-s-d.com/de/fassaden/vorgehaengte_fassaden/14

Fassadenbeflanzung mal anders: http://www.lehwes.de/03c1989c33133d501/03c1989c3c12fb306/index.html

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Mein Praktikum bei TAO

Veröffentlicht am 10 September 2012 von TAO in Blog

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Danielle

Am 11. Juni 2012 begann mein 3-monatiges Praktikum in der TAO Beratungs- und Management Gmbh. Unwissend was mich erwartet, habe ich mich schon richtig auf meinen ersten Arbeitstag gefreut.
Beim Vorstellungsgespräch fielen mir gleich die angenehme Atmosphäre im Büro und die netten Mitarbeiter auf.
Mein Empfang war sehr freundlich und weil mein Computer noch nicht eingerichtet war, durfte ich den Firmenlaptop benützen.

Während der ersten Zeit hier wurde mir alles gezeigt, erklärt und ich konnte immer Fragen stellen. Mein „Büro“ teilte ich mir vorerst mit den zwei netten Damen Christine und Karmen, die mir die Zeit sehr wohlig gestalteten.

Den Großteil meiner Arbeit erledigte ich im Namen von Österreichs Wanderdörfer, ein Verein mit dem Schwerpunkt Wandern, dessen Aufgabe es ist durch zeitgemäße Wanderangebote, Erfahrungsaustausch und Gestaltung von wertvollen Informationsmaterialien, die passende Betreuung wanderinteressierten Menschen zu konzipieren.

Zu meinen Aufgaben zählte das Eintragen der Postkartenmailings sowie der Tourenwahl- und Hüttenwahlkarten. Jeden morgen checkte ich das Office-ÖWD Postfach, trug die Travellead-Bestellungen ein, beantwortete Urlaubsanfragen und leitete sie an die betroffenen Regionen weiter.
Im Bereich Presse und E-Marketing wurde ich meistens für Clippings, Facebook, Blogs und dem Heraussuchen von Businesspartnern beauftragt.

Eine meiner interessantesten Arbeiten war die Mitarbeit am Themenweg „Wittgenstein“ in Trattenbach im Rahmen des Erlebnisraumdesigns. Hierbei sollte ich die wichtigste Arbeit des Herrn Wittgenstein, den Tractatus logico-philosophicus, sein Leben und seine Aussagen soweit versuchen zu verstehen, um daraus eventuelle Themenpunkte entlang der Tour bei Trattenbach gestalten zu können. Verquere Thesen des Philosophen wurden interpretiert und die Wanderung, wenn sie denn richtige genutzt wurde, bot dem Wanderer eine Reise voll interessanter und spannender Abschnitte, wobei man nicht nur seine Füße sondern auch sein Köpfchen unter Beweis stellen konnte.

Zu diesem und anderen Themen bearbeitete ich weiterhin Präsentationen, gestaltete Plakate und auch eine Einführung in das Adobe In-Design Programm wurde mir geboten. Im Zuge einiger Recherchen musste ich oft zum Telefon greifen, habe viel mit Tourismusverbänden geredet, zeitenweise habe ich auch das Haupttelefon betreut.

Neben dem Verband „Österreichs Wanderdörfer“ führt der Chef Herr Sieghard Preis auch den Verein des Österreichischen Wandergütesiegels, dass täglich Betriebe, Wege oder auch ganze Dörfer zertifiziert. Hierbei ist es ebenso das Ziel das Wandern zur Freude zu machen und dem Gast zu versichern, dass ihn bei dem gütesiegelzertifizierten Objekt ein qualitativ hochwertiges Wandererlebnis geboten wird.

Beim GSV durfte ich oft Zertifizierungstexte schreiben, Protokolle überprüfen, und den Mystery Check machen.

Mein Praktikum war lehrreich und meine Kollegen blieben dem ersten Eindruck immer treu.

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(Vgl. Martina Kühne, Gottlieb Duttweiler Institute Studie Nr. 33/ 2010) (https://www.gdi.ch/de)

Das Internet hat unser Leben bedeutend verändert und revolutioniert. Nicht nur die zwischenmenschliche Kommunikation hat sich in den letzten Jahrzehnten grundlegend verändert auch die Beschaffung von Informationen und das zum Einkaufsverhalten der Menschen wurde durch das Web nachhaltig geprägt.
Der traditionelle Laden in der Innenstadt oder im Einkaufszentrum verliert mehr und mehr an Bedeutung und wird zukünftig möglicherweise eine Rarität darstellen – die Entwicklung des Einkaufs wird wohl die klassischen Händler umgehen und die Läden überflüssig machen. Grund dafür sind die neuen digitalen Technologien, die die reale und die virtuelle Welt immer mehr verschmelzen lassen und es zukünftig erfordern den Laden neu zu erfinden und seine Funktionen neu zu definieren, um den Anforderungen der Kunden auch zukünftig zu entsprechen.

Fotoquelle: Martina Kühne, The Story of unstoring - weshalb der Laden kein Laden mehr ist, GDI Studie Nr. 33, 2010

Der Konsument von morgen wird auch weiterhin in Läden gehen, schließlich sind wir Menschen auch viel zu sehr Genusseinkäufer, die gerne einen Einkaufsbummel ausgiebig zelebrieren, zwischendurch in einem Cafe ein Pause machen um zu plaudern oder anderen beim Einkaufen zuzusehen. Dennoch will man auch die technischen Innovationen nutzen, die einem die internetbasierte Technik bietet: Preise schon zu Hause vergleichen, Produkte visualisieren und auf individuelle Vorlieben hin anpassen und die Erfahrungen und Meinungen anderer Konsumenten einholen.

Wer wartet ist schon tot

Es reicht schon lange nicht mehr einen Postwurf zu auszuschicken, um neue Kunden ins Geschäft zu locken – die innovativen Läden nehmen per Handy Kontakt mit den potentiellen Kunden auf. Der Einsatz von mobilen Services, wie Augmented Reality ( link: Blog: Trends im Bereich Informations- und Kommunikationstechnologien, Teil 2/3)
und Location Based Services gehört inzwischen schon zu den gängigen Marketingstrategien.

Der Laden geht zum Kunden

Dem Händler stehen durch die mobilen Services große Türen offen, um mit den potentiellen Kunden direkt in Verbindung zu treten und seine Aufmerksamkeit  zu erregen. Man kann die Kunden auf ein Sonderangebot oder ein bestimmtes Geschäft aufmerksam machen. Statt im Laden auf potentielle Kunden zu warten, geht der Laden künftig aktiv auf die Kunden zu.
„Für den konventionellen Händler, der sich um Parkplätze und Mietkosten, Öffnungszeiten und Arbeitsrecht seiner Angestellten kümmern muss, kann dies nur heißen: Lernen, Hype und evolutionärer Entwicklung zu unterscheiden, bestehende Stärken stärken, neue Technologien verfolgen und verstehen, Kundenwünsche noch besser zu ergründen.“

Einkaufen geht auch ohne Laden

„Die Welt wird zu einer riesigen Verkaufsfläche.“
Der sogenannte POI (Point of Sale) entkoppelt sich räumlich von der Verkaufsstelle. Zum Beispiel dann, wenn die Kunden einen beliebigen Artikel, egal ob aus dem Schaufenster, abgebildet auf dem Handy oder von einem Passanten getragen – anklicken, identifizieren und kaufen können.

Fotoquelle: Holographic model animates Paris lingerie windows, AR to facilitate ‘street shopping’, fashionandmash.wordpress.com, 31. Mai 2012

Der Laden wird anklickbar

Zukünftig werden die Produkte in den Läden digital erfasst mit wichtigen Zusatzinformationen aus dem Web versehen werden – die Kunden können dann mit Hilfe von Augmented Reality Informationen aus dem Internet hinzuziehen, andere Angebote einholen,…

Fotoquelle: René Wegscheider, QR codes, kinderleicht, www.myway-rocknroll.at, 19.12.2011

Stephanie Beck, Augmented reality´s day is rapidly approching, www.qrcodepress.com, August 2011

Wo bin ich?

Das Mobiltelefon weiß inzwischen schon besser Bescheid als der Besitzer wo man sich gerade befindet, folglich kann es auch alles finden – Attraktionen, Restaurants, Läden,…die Funktion dahinter Location Based Services.

Fotoquelle: www.lioninside.com, mobile-trend-augmented-reality

Fotoquelle:www.werbeplanung.at, augmented-reality-check

In Zukunft wird es für die Händler sehr wichtig sein, die neuen Technologien optimal für sich zu nutzen und sein Geschäftsmodell stets neu zu überdenken, zu verfeinern und seinen Kunden anzupassen. „Oder, etwas brutaler gesagt, die Devise wird lauten: mitmachen oder mitsterben…“

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Urban Farming

Veröffentlicht am 12 Juli 2012 von TAO in Blog

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Die Landwirtschaft ist wieder im Kommen, aber dabei meine ich nicht die mehrere Hektar großen Äcker, die mit überdimensionalen Maschinen bearbeitet werden, nein die Landwirtschaft kehrt im Kleinen zurück und zwar in die Großstädte der Welt. Die Metropolen in den USA und Mittelamerika dienten als Vorbild und das Konzept des „Urban Farming“ findet auch in unseren Längengraden immer mehr Anhänger und Liebhaber. Beim „Urban Farming“ wird wortwörtlich die Landwirtschaft in die Städte geholt, auf Dachterrassen, in leerstehende Innenhöfe, in Schulhöfe und brachliegende Industriegelände.
Klingt ungewöhnlich und innovativ, ist es aber nicht, denn die Idee der „Urban Farms“ entstand schon in den 70er in New York, wo man mit diesen „Äckern“ die unterschiedlichsten sozialen und ethnischen Schichten zusammenbringen und so die multikulturelle Interaktion fördern wollte. Diese Idee des „Urban Farming“ wurde von Städten weltweit aufgegriffen und ist auch heute noch aktueller und beliebter denn je. Die Grundintention ist jedoch eine andere, denn in Zeiten des „Age of Less“ und der „Slow Food Bewegung“ sind die regionalen und saisonalen Lebensmittel populärer denn je und lassen Balkone, Dachterrassen und freie städtische Grünflächen zu kleinen, liebevoll gepflegten und gehegten „Farmen“ werden.

So einfach kann´s sein – der Hinterhof als Garten.

Der Hinterhof als Garten

Der Hinterhof als Garten, Quelle: www.sein.de

Oder, wunderschön angelegte Hochbeete auf einer Dachterrasse in mitten der New York Skyline

New York Riverpark, Qelle: www.designbuildsource.com

Riverpark Farm, New York, Quelle: www.designbuildsource.com

Improvisiert: Plastikwannen als Gartenbeete

Am Dach der Metro Baptist Church in Hell’s Kitchen, New York

Dach der Metro Baptist Church in Hell’s Kitchen, New York, Quelle: www.greeningthecity.wordpress.com

Dekorativ: der Innenhof wird zur grünen, essbaren Oase

Innenhof in Mexico City

Innenhof in Mexico City, Quelle: www.cityfarmer.info

Elegantgestaltete "Farms"

Elegant gestaltete "Farms", Quelle: www.civileats.com

Modell einer urbanen Farm

Modell einer urbanen Farm, Quell: www.inhabitat.com

"Urban Farming" der Zukunft

"Urban Farming" der Zukunft, Quelle: spatialconditions.blogspot.co.at

Vielleicht liegt es an der turbulenten Zeit, an der wirtschaftlichen Unsicherheit, die die Menschen wieder näher zum Ursprung, zur Natur bringt. Die Menschen sehnen sich nach jahrzehntelanger Maßlosigkeit und Anonymität im Konsum, wieder nachdem zu wissen was sie sie essen und wo dieses herkommt. Die übermäßige Auswahl in den Supermärkten ist immer öfter schockierend und überfordert die Einkäufer und auch die immer größer werdende Biokostabteilung hat ihren Reiz für Viele bereits verloren, während die Sehnsucht nach Selbstversorgung immer stärker wird. Das „Urban Farming“ gibt der städtischen Bevölkerung die Möglichkeit, die eigenen Lebensmittel bis zu einem gewissen Grad selbst anzubauen und zu ernten.

„Urban Farming“ dient aber nicht nur der Nahrungsmittelproduktion sonder ist zudem auch ein Ausgleichsraum für die arbeitende Bevölkerung, ein Interaktionsraum für verschiedene soziale, ethnische und demographische Gruppen und vor allem auch ein Erfahrungsraum für Kinder und Jugendliche, die sehr oft keinen Bezug mehr zu Ihrem täglichen Essen oder den regionalen Nahrungsmitteln haben.

Schulklasse lernen Farmarbeit kennen, Quelle: www.thebattery.org

Schulklasse lernt Farmarbeit kennen, Quelle: www.thebattery.org

urbanes Landwirtschaftprojekt, Quelle: www.helenbabbs.wordpress.com

urbanes Landwirtschaftprojekt, Quelle: www.helenbabbs.wordpress.com

Die Renaissance des Nutzgartens hat verschiedene Gesichter, zum einen gibt aufwändig gebaute „Urban Farms“, die das Stadtbild enorm aufwerten, aber es gibt auch sehr viele engagierte Menschen, die mit einfachsten Mitteln ihre Städte zu wahren Gartenparadiesen machen (z.B. die Prinzessinnengarten in Berlin)

Prinzessinnengarten Berlin

Prinzessinnengarten Berlin, Quelle: www.pressestelle.tu-berlin.de

Urban farming in der grünen Stadt

Urban farming in der grünen Stadt, Quelle: www.berufsbilder.de

urban farming Mitten in Berlin

urban farming Mitten in Berlin, Quelle: www.botaniq.blogspot.co.at

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Die systematische Verräumlichung der Erlebnisse

Veröffentlicht am 18 Juni 2012 von TAO in Blog

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Der erste Schritt im Erlebnisraumdesign besteht in einer systematischen „Verräumlichung“ der Erlebnisse. Die Berücksichtigung eines stringenten „Erlebnisworkflows“ in der Anordnung und Verbindung von Erlebnisbausteinen zeigt sich in dieser Phase als kraftvolle erlebnisdramaturgische Intervention. Erst nach der Gestaltung des „roten Fadens“ unter Berücksichtigung von funktionalen bedarfsorientierten Gesamtzusammenhängen entstehen klare Erlebnispunkte. Erst nach der Darstellung der Anforderungen an die touristische Erlebnis- und Vermarktungsfähigkeit müssen in einem zweiten Schritt konkrete Gestaltungsentwürfe für die jeweiligen Attraktionen, Erlebnisareale, und Erlebnisdistrikte  folgen.

Klare Strukturen – lesbare Landschaften

Erlebnispunkte, -areale und -distrikte bilden Erlebnisräume.
Jeder dieser “Räume” stellt für sich eine “Bühne” dar, welche ein besonderes Erlebnis ermöglicht. Damit der Gast/Besucher im ausgewählten Erlebnisraum problemlos navigieren und sicher orientieren kann, muss er ein kognitives Bild von der räumlichen Struktur der Landschaft entwickeln können. Diese „Welt im Kopf“ ist einzigartig, so einzigartig wie der Erlebnisraum selbst und setzt sich von Fall zu Fall aus immer neuen Bestandteilen zusammen. Eine klare Vorstellung von der räumlichen Struktur der Erlebnislandschaft beeinflusst auch das Verhalten und das Wohlbefinden des Gastes/Besuchers und macht die Landschaft für den Gast/Besucher lesbar. Dies ist eben nur möglich, wenn die Landschaft eine klare räumliche Erlebnisstruktur ausweist.

Der Spannungsbogen

Räumliche und zeitliche Anordnung der Erlebnisse (Schauplätze) um den Spannungsaufbau zu gewährleisten.

Der Spannungsbogen

Die Notwendigkeit eines Startplatzes (Here I am)

Jeder Gast eines ihm unbekannten Raumes sucht einen Ankerpunkt z.B. die Stadtmitte, den Kirchturm des Dorfes (Wahrzeichen und Landmarken) von dem aus der Raum erkundet wird. Daher ist es zur Orientierung der Besucher erforderlich, einen klaren Mittelpunkt zu schaffen; eine Hauptattraktion in die Mitte zu stellen, welche identitätsstiftend nach innen, mobilisierend nach außen sowie in gleicher Weise positionierend wirkt. Ein solcher Mittelpunkt kann ein Besucherzentrum sein – ein zentraler Anker- und Orientierungspunkt und ein architektonisch sowie funktioneller Erlebnishöhepunkt der Destination und funktionell eine Illusionsschleuße, in der die richtigen Geschichte(n), die geplanten Erlebnisse  gestartet bzw. diese den richtigen Drive erhalten und eine bequemen Einstimmung und Vorbereitung möglich ist.

Arche Nebra (Sachsen Anhalt)

Arche Nebra (Sachsen Anhalt)

www.wolff-mueller.de

CERN Besucherzentrum

CERN Besucherzentrum

© Michael Jungblut, www.hasenkopf.de

Besucherzentrum in Pollegio

Besucherzentrum in Pollegio

www.architektourist.de

Um diesen Mittelpunkt herum ordnen sich die Haupterlebnisdistrikte, in deren eigener Mitte wiederum ein Wahrzeichen für Orientierung und Differenzierung sorgt. In einer anbieterorientierten Produktpräsentation werden die Besucher durch eine zentripetale, kaskadierende Anordnung der Attraktionen in das Erlebnis „hineingezoomt“ und verführt, den Erlebnisraum mit der Energie der eigenen Neugierde zu erkunden.

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„Ankommen“ – in Reichenau an der Rax

Veröffentlicht am 31 Mai 2012 von TAO in Blog

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Angekommen sind Vertreter einzelner Wanderregionen und -betriebe, der Österreich Werbung und von Österreichs Wanderdörfern am 23.5.2012 beim Österreich Werbung-Workshop in Reichenau an der Rax.

Zu Beginn wurde anhand der Elementaren Naturerlebnisse von Österreichs Wanderdörfer und des Erlebnisraumsdesign der TAO Beratungs- und Management GmbH vorgestellt, wie Leitideen definiert und Leitprodukte entwickelt werden.

Workshop Vortrag Workshop Diskussion

Der Vormittag stand ganz unter dem Motto „Akademie“, wobei das Spezielle am Urlaub in Österreich herausgearbeitet wurde.  Und was wäre das? Ruhe und Entspannung, der Luxus einfach „Offline“ sein zu können und vielleicht auch noch etwas dazuzulernen. Ein Zusammenspiel der natürlichen (Berge, Wasser, Landschaft) und der menschlichen (Gastgeberrolle, Lebenskultur) Gegebenheiten des Landes tragen dabei maßgeblich zur Erreichung des Besonderen und Einzigartigen bei.
Ohne Stress und in einem persönlichen Umfeld möchte der Gast in Österreichs Urlaubsregionen zunächst einfach ankommen und aufgenommen werden.
Dem Österreich-Urlauber muss ein speziell auf ihn abgestimmtes Produkt angeboten werden, welches sich idealerweise aus Kernleistung, Komplementärleistung und Ambienteleistung zusammensetzen sollte. Die Basis dieser Produktpyramide bilden die zielgruppenspezifischen Kernleistungen. Eine Stufe höher finden sich die Komplementärleistungen, welche das Typische, Authentische, „Zusätzliche“ der Wanderregion/des Wanderbetriebes herausstreichen. Die Spitze der Pyramide bilden schließlich die sogenannten Ambienteleistungen, die für das „ganz Besondere/Einzigartige“ stehen und die Frage beantworten, was diese eine Region/diesen einen Betrieb von allen anderen unterscheidet.
Das kann beispielsweise das besondere Bemühen des Wirtes um seine Gäste sein, der Anruf am Abend ob der Gast wohl von der Tour heimgekehrt ist, eine im Gedächtnis bleibende Geschichte der Region, ein individuelles Geschenk an den Gast oder ähnliches.
Nach der Mittagspause wurde schließlich die „Werkstatt“ eröffnet und das Wissen, welches am Vormittag vermittelt wurde, auf die Praxis umgelegt.
In drei Kleingruppen entwickelten die Teilnehmer Produkte für einzelne Wanderregionen – basierend auf vorhin angesprochener Produktpyramide. Köpfe rauchten, Ideen wurden geboren, verworfen, weiterentwickelt, es wurde diskutiert, gearbeitet, gelacht, nachgedacht…und schließlich konnten drei sehr gelungene, kreative Wander-Angebots-Packages für die Regionen Saalbach Hinterglemm, Wiener Alpen und Zirbitzkogel Grebenzen vorgestellt werden.
Die Teilnehmer waren begeistert und konnten sich viele, neue Anregungen aus diesem gelungenen Workshop für die eigene Region oder den eigenen Betrieb mit nach Hause nehmen.

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Ziele des Erlebnisraumdesigns

Veröffentlicht am 26 April 2012 von TAO in Blog

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AbendrotErhöhung des Aktivitätsniveaus der Gäste

Landschaft und Naturerleben war in der viel tausendjährigen Menschheitsgeschichte immer Ziel von Gestaltungs- und Veränderungsmaßnahmen, gleichzeitig wurde ihr immer mit größtem Respekt, Angst und sogar mit Furcht begegnet. Nach über zwei Jahrhunderten der Eroberung der Alpen, dem Aufspüren der letzten landschaftlichen Geheimnisse und der technischen Entfremdung richtet sich die Aufmerksamkeit des Freizeitmenschen wieder verstärkt auf das emotionalisierte Naturerleben. Die Erwartungen  an die Natur werden dabei von einem rücksichtlosen Machbarkeitsanspruch geprägt, dem die natürliche göttliche Erfurcht abhanden gekommen ist.
Der ungebrochene Wille nach gleichzeitig persönlichem  und materiellem Wachstum und dem Mehrwert, ausgedrückt in Festen, Ritualen, Reisen, dem Durchbrechen von sozialen Regeln, dem Eindringen in andere Wirklichkeiten und dem Wunsch, Neues Kennen „zulernen“ treibt die Erlebnis-  und Sinngesellschaft, oft im paradoxen Widersprüchen verhaftet, voran.  Vor allem das Bedürfnis, den  Belastungen der Wirtschaftsgesellschaft und einer  unheimlichen  Informationsflut zu entfliehen, lässt die Sehnsucht nach Idylle, Natürlichkeit, Authentizität ungezügelt gedeihen.

Besonders in der Freizeit und im Urlaub ist die Versuchung groß, die oft im Widerspruch stehenden Bedürfnisse unter einen Hut zu bringen. Die Herausforderung bei der Gestaltung des Erlebnisraumes liegt daher in einer schnellen Bewusstmachung und Erfahrbarkeit der Leistungs- und Erlebnisfähigkeit von Freizeit- und damit auch von Naturlandschaften bei gleichzeitiger Vermittlung von Nähe, Heimat, Orientierung sowie kognitives und teilnehmendes Verständnis.

Mobilisierung und Sensibilisierung der Systemteilnehmer

Ein proaktives Inszenierungskonzept als Baustein einer umfassenden Erlebnisdramaturgie für den Aktionsraum baut auf den Bedürfnissen der Gäste und Einheimischen auf und ist beruht auf einer methodischen Erlebnisaufbereitung mit dem oberstes Ziel,  die Ausrichtung der Aufmerksamkeit aller am Prozess Beteiligten auf ein gemeinsames Raum- und Erlebnisverständnis von Anbieter und Konsumenten.

Durch eine intelligente erlebnisdramaturgische Verzahnung aller angebotsrelevanten Ressourcen und durch eine entsprechende Schwerpunktbildung über die Thematisierung, wird die Erlebnisqualität des jeweiligen Erlebnis- und Aktionsraumes nachhaltig gesteigert, macht diesen durch dramaturgisch aufbereitetet Kommunikation beschreib-, vergleich- und bewertbar, die Folge ist eine Mobilisierung und Sensibilisierung der Systemteilnehmer (Anbieter und Kunden).

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