Autor: TAO

E-Mail: roman.weinberger@tao.at

Website:

Ziele des Erlebnisraumdesigns

Veröffentlicht am 26 April 2012 von TAO in Blog

0

AbendrotErhöhung des Aktivitätsniveaus der Gäste

Landschaft und Naturerleben war in der viel tausendjährigen Menschheitsgeschichte immer Ziel von Gestaltungs- und Veränderungsmaßnahmen, gleichzeitig wurde ihr immer mit größtem Respekt, Angst und sogar mit Furcht begegnet. Nach über zwei Jahrhunderten der Eroberung der Alpen, dem Aufspüren der letzten landschaftlichen Geheimnisse und der technischen Entfremdung richtet sich die Aufmerksamkeit des Freizeitmenschen wieder verstärkt auf das emotionalisierte Naturerleben. Die Erwartungen  an die Natur werden dabei von einem rücksichtlosen Machbarkeitsanspruch geprägt, dem die natürliche göttliche Erfurcht abhanden gekommen ist.
Der ungebrochene Wille nach gleichzeitig persönlichem  und materiellem Wachstum und dem Mehrwert, ausgedrückt in Festen, Ritualen, Reisen, dem Durchbrechen von sozialen Regeln, dem Eindringen in andere Wirklichkeiten und dem Wunsch, Neues Kennen „zulernen“ treibt die Erlebnis-  und Sinngesellschaft, oft im paradoxen Widersprüchen verhaftet, voran.  Vor allem das Bedürfnis, den  Belastungen der Wirtschaftsgesellschaft und einer  unheimlichen  Informationsflut zu entfliehen, lässt die Sehnsucht nach Idylle, Natürlichkeit, Authentizität ungezügelt gedeihen.

Besonders in der Freizeit und im Urlaub ist die Versuchung groß, die oft im Widerspruch stehenden Bedürfnisse unter einen Hut zu bringen. Die Herausforderung bei der Gestaltung des Erlebnisraumes liegt daher in einer schnellen Bewusstmachung und Erfahrbarkeit der Leistungs- und Erlebnisfähigkeit von Freizeit- und damit auch von Naturlandschaften bei gleichzeitiger Vermittlung von Nähe, Heimat, Orientierung sowie kognitives und teilnehmendes Verständnis.

Mobilisierung und Sensibilisierung der Systemteilnehmer

Ein proaktives Inszenierungskonzept als Baustein einer umfassenden Erlebnisdramaturgie für den Aktionsraum baut auf den Bedürfnissen der Gäste und Einheimischen auf und ist beruht auf einer methodischen Erlebnisaufbereitung mit dem oberstes Ziel,  die Ausrichtung der Aufmerksamkeit aller am Prozess Beteiligten auf ein gemeinsames Raum- und Erlebnisverständnis von Anbieter und Konsumenten.

Durch eine intelligente erlebnisdramaturgische Verzahnung aller angebotsrelevanten Ressourcen und durch eine entsprechende Schwerpunktbildung über die Thematisierung, wird die Erlebnisqualität des jeweiligen Erlebnis- und Aktionsraumes nachhaltig gesteigert, macht diesen durch dramaturgisch aufbereitetet Kommunikation beschreib-, vergleich- und bewertbar, die Folge ist eine Mobilisierung und Sensibilisierung der Systemteilnehmer (Anbieter und Kunden).

Weiterlesen

0

Im Rahmen der diesjährigen ITB veranstalten die Wanderdörfer gemeinsam mit den Wanderhotels und ausgewählten Partnern ein Expertenforum zum Thema „Wandern im europäischen Format“ .

Naturerlebnisse zu inszenieren, erfordert die Einheit in der Vielfalt aufzubereiten und sichtbar zu machen. Anhand von Erfahrungsberichten werden Beispiele eines erfolgreichen Wandermarkenrelaunches, die Anwendung der Methode des Storytellings für die Gestaltung eines Leitwanderweges und der Aufbereitung einer virtuellen Wanderplattform vorgestellt.

Wie die Natur als Erlebnisraum im Wettbewerb der Globalisierung sehr individuell  inszeniert werden kann, wird im Rahmen der Präsentation gezeigt.

Eckart Mandler, GF Europa Wanderhotel
„Marke“ Berglust pur, die Einheit in der Vielfalt am Beispiel des  Markenrelaunches der Europa Wanderhotels

Andreas Kranzmayr, kranzmayr* Erlebnisraum-Optimierung
„Der Ort des Erlebens“, Natur lesen lernen, die Einheit in der Vielfalt erleben am Beispiel des Naturleseparks Zirbitzkogel-Grebenzen

Sieghard Preis, GF TAO Beratungs- und Management GmbH
„Produktstory“ UnterWEG´s am Wiener Alpen Bogen, die Einheit in der Vielfalt am Beispiel der Destination Wiener Alpen

Ralph Scherzer, ARGE Erlebnisraumdesign
„Das virtuelle Dorf“ , die virtuelle Welt im Dorf, am Beispiel von  Erlebnisraumdesign für virtuelle Erlebniswelten

Ort: ITB/Berin, Messegelände, Großer Stern, Raum “Hong Kong”
Termin: 08.03.2012
Uhrzeit: 15:00 – 16:00 Uhr

Die Folien des Vortrags “UnterWEG´s am Wiener Alpenbogen” sind nachstehend veröffentlicht.

Weiterlesen

Mystery Checks – Qualität der Gästeinformation

Veröffentlicht am 10 Februar 2012 von TAO in Blog

0

Wir als Berater setzen zu Beginn unserer Aufträge immer öfter auf Mystery Checks, um uns ein Bild darüber zu machen, wie sich Orte oder ganze Destinationen im Erstkontakt mit den potentiellen Gästen präsentieren und dabei decken wir so manche Schwäche auf.

Das Ziel des Mystery Checks ist es die aktuelle Vorgangsweisen im Umgang mit Buchungsanfragen an den Kundenschnittstellen (z.B. Tourismusverband) zu erfassen und anhand von vorgegeben Bewertungskriterien zu analysieren. Durch Testanfragen (telefonisch, schriftlich mittels Email oder postalisch) werden mögliche Schwachstellen aufgedeckt, handlungsrelevante Informationen gewonnen und deren Ergebnisse als Basis für den Leistungsvergleich verwendet.

Grafik Mystery Check

Bei den bisherigen Mystery Checks habe ich mittels eines Pseudonyms Anfragen an die verschiedenen Tourismusverbände einer Destination geschickt und dann die Ergebnisse anhand von vorbereiteten Kriterien bewertet.

Die Kriterien wurden für folgende Themenbereiche ausgearbeitet:

•    Organisation
•    Servicequalität und Kundenzufriedenheit
•    Erlebnisangebot (Werbemittelanalyse)
•    Qualität der angeforderten Informationen
•    Rundumauftritt/Professionalität

Alle ausgewählten Tourismusverbände einer Destination bekommen von mir per E-Mail dieselbe Anfrage mit Bitte um Zusendung von Informationsmaterial zu ausgewählten Themen.

Und dann heißt es warten. Im Idealfall bekommt man innerhalb weniger Stunden eine Rückmeldung per E-Mail, dass die Informationen unterwegs sind. Wie gesagt im Idealfall. Leider haben die letzten Mystery Checks gezeigt, dass gerade der Kundenerstkontakt, auch bei etablierten Destinationen, oft große Schwächen aufweist.
Die Ansprache mit falschem Namen, Rechtschreib- und Tippfehler, schlechte Textgestaltung oder erst gar keine Kontaktaufnahme sind nur einige Fauxpas, die mir in letzter Zeit untergekommen sind. Auffallend war auch, dass sehr viele E-Mails und Begleitschreiben standardisiert und ohne jegliche Emotion verfasst werden – keine Bilder, Tipps zu Attraktionen oder Veranstaltungen – ein Schreiben gleicht dem Anderen, aber der eine Brief der in einer bildhaften Sprache, vielleicht oft mit einer Geschichte unterstützt (Storytelling), verfasst wird – der bleibt in Erinnerung und kann die Buchungsentscheidung beeinflussen.

Richtig spannend wird dann die Durchsicht des erhaltenen Informationsmaterials im Hinblick auf die aufgestellten Kriterien. Das individuell an die Anfrage abgestimmte Informationsmaterial, eine stimmige Antwort und ein professioneller Überblick über regionale und örtliche Angebote sind hier das Um und Auf. Es lohnt sich auch zwischen den Zeilen zu lesen, denn in so mancher Anfrage verstecken sich Hinweise auf Interessen und Vorlieben, die bei der Auswahl von passenden Angeboten eine entscheidende Rolle spielen.

Die individuelle Beratung und Betreuung von Beginn an und das Vermitteln des Verstanden Werdens kann den entscheidenden Unterschied machen.

Nichts wirkt abschreckender als ein Standardbrief:
„Sehr geehrte Dame, sehr geehrter Herr, wir danken Ihnen herzlich für Ihr Interesse am Feriengebiet…. und übermitteln Ihnen in der Anlage die gewünschten Unterlagen…… „

Unpersönlich und emotionslos und eine Buchung wird eher unwahrscheinlich.

Weiterlesen

0

Die Auszeichnung mit dem Österreichischen Wandergütesiegel auf der Ferienmesse am 12.01. in Wien hat sich als voller Erfolg erwiesen. Entsprechend groß ist auch das Medienecho, welches die wertvolle Qualitätssicherung im Bereich Wandern mit ausführlichen Berichten würdigt.

Die Tageszeitung „der Standard“ hat auf ihrer Website in der Rubrik Reisen eine Fotostrecke inkl. 24 Bilder veröffentlicht, in der sie die neuen Gütesiegelträger kurz vorgestellt  und auch Verlinkungen zu den jeweiligen Projekten angebietet. Weitere Berichte zur Verleihung des Österreichischen Wandergütesiegels sind unter anderem auf den Websites von oe24.atKleine ZeitungOÖNachrichten zu finden.

Die Zertifizierungsoffensive durch das Österreichische Wandergütesiegel geht 2012 in die nächste Runde und das Team der Vereinigung zur Qualitätssicherung für Wandern in Österreich freut sich bereits jetzt, auf der Ferienmesse Wien 2013 weitere Wanderspezialisten mit gelungenen Angeboten auszeichnen zu dürfen.

Ein Tipp zum Abschluss

Der Handlungsleitfaden “Ihr Weg zum perfekten Wandererlebnis” auf www.wanderguetesiegel.at , bietet einen Ausschnitt des Know-hows aus 5 Jahren Österreichisches Wandergütesiegel an und kann so manchen kostspieligen Beratertag ersetzen.

Weiterlesen

Erlebnisräume gestalten

Veröffentlicht am 24 November 2011 von TAO in Blog

0

Einen Erlebnisraum zu gestalten ist wie eine gute Geschichte zu erzählen. Es gilt, durch eine spannende Produktgeschichte die Aufmerksamkeit des Besuchers zu gewinnen und sein Interesse durch eine spannende Erzählung zu fesseln.
Die Leitidee des Erlebnisraumes zieht sich durch den ganzen Raum, wie ein Duft und ist an allen Erlebnisstationen „spürbar“.

Die gestalterische Kraft des Erlebnisraumdesigns liegt daher zuerst in der gekonnten Auswahl von charakterprägenden und profilbildenden Objekten, Attraktionen und Bereichen und darüber hinaus in der Inszenierung von bedeutenden „Markenkontaktpunkten“.
Identitätsstiftende „Attraktionen“, leisten einen starken symbolischen und inhaltlichen Beitrag  zur Sichtbarkeit der Produktstory eines Themenstranges und sind der Entscheidungsanreiz und das Motiv für die Reiseentscheidung in den jeweiligen Erlebnisraum.

So die Theorie, aber am Beispiel des Vitalpinum, einer Schaubrennerei in Thal-Assling/Osttirol, sieht man sehr gut, wie ein authentischer Erlebnisraum aufgebaut sein kann.

Der Eingang
Der Eingang stellt das Tor in das Erlebnis dar. Ein attraktives Eintrittportal weckt die Vorfreude und startet die Geschichte des Erlebnisraums.
Gut angekommen und in den Grunderwartungen bestätigt, steigt bei den Besuchern die Lust auf das Abenteuer und die Vorfreude auf die Erkundung des Erlebnisraumes.

Besucherzentrum
Das Besucherzentrum muss einige wichtige Funktionen erfüllen, es soll durch seine architektonische Gestaltung das Interesse und die Neugier der Besucher wecken. Die außergewöhnliche Architektur soll sich harmonisch in die Umgebung integrieren und wichtige Landschaftselemente aufnehmen und spiegeln.
Weitere Funktionen:

  • Sicherstellung einer hohen Erlebnisqualität für den Gast
  • Verkaufsfördernde Produktpräsentation
  • Sichtbarmachtung der Identität und Marke
  • Einlösen und Konsum des angekündigten Erlebnisversprechen

Erlebniseinführung
An diesem Punkt kann man sich meist einen Überblick über den Erlebnisraum verschaffen. Man bekommt einen Vorgeschmack und startet voller Vorfreude in das Erlebnis.

Einzelattraktion
Die Einzelattraktion dient als Einstimmung für die Hauptattraktion.

Gebautes Wahrzeichen
Das gebaute Wahrzeichen ist eine gebaute Leitidee und das symbolische Leistungsversprechen des Erlebnisraumes.

Die Haupttattraktion
Sie ist die Ikone im Erlebnisraum, ein sogenannter Leuchtturm, der den Erlebnisraum erstrahlen lässt und Hochgefühle bei den Besuchern auslösen soll. Die Ikone muss richtig inszeniert werden und auch als solche sichtbar gemacht werden.

Erlebnisvertiefung und Erlebniserweiterung
Die Attraktionen zur Erlebnisvertiefung sollen mit unseren Sinnen spielen und sollen Plätze der Verzückung, der Freude und der Überraschung sein. Diese sollen uns dazu animieren selbst tätig zu werden, etwas zu entdecken und zu erleben. In der Duftdusche (rechtes Bild) wird man vom Duft bzw. der Leitidee eingehüllt und man taucht völlig in das Erlebnis ein.

Logenplätze

Nachdem man sich auf die Attraktionen eingelassen, sie selbst entdeckt und erforscht hat, braucht man einen Platz der Entspannung und Ruhe – ein sogenannten Logenplatz, an dem man die Umgebung und das erlebte auf sich wirken lassen kann.

Weiterlesen

Mobile für Tourismus

Veröffentlicht am 16 November 2011 von TAO in Blog

0

Am 7. November dieses Jahres fand im Austria Trend Hotel
in Salzburg der Mobile National Day statt. Zahlreiche Unternehmen und Geschäftsführer aus dem österreichischen und deutschen Tourismusbereich berichteten ihre Ansichten und Erfahrungen zum Thema „Mobile für Tourismus – der Kunde findet sie immer“.

Durch die zunehmende Verbreitung von internetfähigen Mobiltelefonen sowie durch die zunehmende Popularität für Smartphones wird es für die Unternehmen aus sämtlichen Sparten zunehmend wichtiger sich mit der Nutzung von mobilen Internetdiensten auseinander zu setzen.

Im Tourismus- und Freizeitbereich ist dieses Thema von höchster Brisanz: Der Grund liegt darin, dass mobile Dienste vor allem dann gebraucht werden, wenn der Kunde unterwegs ist. Sprich er ist also mobil, und mobil ist der Kunde zumeist in seiner Freizeit und in seinem Urlaub. Es gibt zahlreiche Apps, die gerade diesen reisenden Kunden ansprechen, wie z.B.

  • die Swoodoo Flugsuche,
  • die Flugticketbuchung und der Smartphone-Checkin von Lufthansa,
  • die Hotelbuchung mit der eBookers App von HRS,
  • zahlreiche Taxiapps wie z.B. myTaxi,
  • zahlreiche Reiseführer wie z.B. der Trip-Advisor, Layar, die vor allem auch ihre Leistungen hinsichtlich Location Based Services, Social Media und Augmented Reality fokussieren.
  • zahlreiche Kundenbindungslösungen mittels Kundenkarten und Coupons, wie z.B. die Niederösterreich Card, Burger King Coupons, etc.
  • die App Room 77, eine App zur Buchungsauswahl eines bestimmten Zimmers in einem bestimmten Hotel,
  • die iQueue App, eine App die langes Warten bei Ticketkäufen vermeidet
  • die EpicMix, iSki, Dolomiti Ski oder die Tirol Snow App für Skifahrer. Die App ermöglicht das Aufzeichnen von Skipisten ermöglicht und fließige Skifahrer in Gewinnspielen belohnt,
  • uvm.

Apple wirbt in seiner Werbung mit „Es gibt für alles eine App“. Apps sind im Trend, aber so verlockend die Erfolgspotentiale für eine App auch sind, so darf man nicht vergessen sich auch über den Mehrwert und den Entwicklungskosten einer App Gedanken zu machen. Je nach Entwicklungsaufwand kostet die Umsetzung einer App zwischen € 3.300 und € 35.000 Euro. Ob die App nach der Investition Erfolg hat, bleibt ungewiss. Der Kunde entscheidet letztendlich über den Mehrwert, und somit auch über den Erfolg der App.

Aufgrund der hohen Kosten und der Erfolgs-
ungewissheit nahmen die Vortragenden am mobile Day eine sehr überlegteGrundhaltung ein: Die zunehmende Relevanz von „Mobile Apps“, „Mobile Payment“, „Social Media“ in mobilen Applikationen, sowie die Offline-Verfübarkeit von App-Content  war jedem bewusst. Bewusst war den Vortragenden aber auch, dass die eigene Entwicklung einer App nicht aus dem Grund der Trendbewegung, sondern nur aus dem Kunden-Mehrwert-Motiv heraus geschehen darf.

Um den Konsumententrend der zunehmenden Internetnutzung am Handy auch ohne eigene App entsprechen zu können, betonten die Vortragenden vor allem die Relevanz für mobile Webseiten (wie z.B. Wien Tourismus, Alpstein). Die Gründe für die Entscheidung zu einer mobilen Webseite lagen bei den Vortragenden vor allem in einer solidere Kosten-Nutzung-Relation (mehr Hürden beim Download der App; die App-Nutzung nimmt im Laufe der Zeit stark ab), sowie auch in der Möglichkeit der flexibleren Handhabung der mobilen Webseite durch ein dahinter liegendes Content Management System.

Weiterlesen

Winterwandern in Österreichs Wanderdörfer

Veröffentlicht am 14 November 2011 von TAO in Blog

0

Zauberhafte Schneelandschaften, verschneite Wanderwege, urige Hütten,… Wer Lust auf Wintererlebnisse abseits der Piste hat, findet umfassende Informationen auf dem neuen Winterwander-Portal von Österreichs Wanderdörfer

40 österreichische Wanderregionen laden auf dem neuen Themenportal von Österreichs Wanderdörfer ein, die Faszination Winterlandschaft abseits überfüllter Skipisten zu entdecken. Die Angebote reichen von Winterwanderungen und Schneeschuhtouren bis hin zu geführten Wildtierbeobachtungen im Nationalpark Hohe Tauern mit einem Ranger wo tierische Spurensuche im Schnee angesagt ist.

Neben Informationen zum Winterwandern werden weitere sportliche Angebote rund um den sanften Wintertourismus wie beispielsweise rasante Rodelpartien, idyllische Kutschenfahrten, herausfordernde Langlaufstrecken oder romantische Winterspaziergänge präsentiert. Ein besonderer Hit – die Tipps zu den urigsten Winterhütten mit garantierter Hüttengaudi, die mit Musik von der traditionellen „Quetsch`n“, dampfendem Punsch und würzig duftenden Schmankerln aus den gusseisernen Hüttenpfannen für ein unvergessliches Erlebnis sorgen.

Selbstverständlich finden sich auf dem Winterwander-Portal auch buchbare Best of´s. Attraktive Packages, die zum entspannten Winterurlaub mit qualifizierten Wandererlebnissen in den verschneiten Landschaften von Österreichs Wanderdörfer einladen.

Vervollständigt wird der neue Winterzauber durch die Rubrik Wintergeschichten. Diese bietet interessante Inhalte zu österreichischen Traditionen, Veranstaltungen und Genüssen und stimmt auf die kalte Jahreszeit und den lang ersehnten Urlaub ein.

Übrigens: Das Portal überzeugt mit umfangreichen Features. So werden alle angebotenen Wintererlebnisse übersichtlich auf einer interaktiven Winter-Landkarte dargestellt. Detaillierte Informationen zu den Winterwanderwegen sind in Form von Tourenblättern mit Kartenausschnitten, Höhenprofil und Wegbeschreibung unkompliziert abrufbar und erleichtern die individuelle Planung. So einfach war es noch nie „Die Magie des Gehens“ auch im Winter zu erleben.

Weiterlesen

Storytelling im Tourismus

Veröffentlicht am 27 Oktober 2011 von TAO in Blog

0

Über das Suchen von Ressourcen und das (Er-)Finden von Geschichten

Beim Streifzug durch die Tourismusregionen und Destinationen Österreichs und Süddeutschlands zeichnet sich in unserer Beratungsarbeit häufig ein ähnliches Bild. Vielfältige Ressourcen, Angebote und Aktivitäten, die – serviert auf dem Buffet der Tourismuslandschaft – zum Zugreifen einladen. Häufig ist das Buffet aber so voll mit attraktiven Leistungen und wertvollen  Ressourcen der Regionen gedeckt, dass sich beim Gast eine Desorientierung einstellt und die Unterschiede der einzelnen Regionen im Vergleich verschwimmen; denn wie heißt es: Wenn alle allen alles bieten, bietet keiner einem etwas Passendes!“

Zu Beginn unserer Arbeit steht immer die Herausforderung, diese Ressourcen aufzudecken, die endogenen Potentiale herauszuarbeiten und den Kern auszuloten, die Essenz dahinter zu identifizieren, der zukünftiger Teil einer  Metastory sein könnte. Erst die formulierte  Metastory im Fokus erleichtert uns das Auswählen und  Filtern der geeigneten Attraktionen, die in die Geschichte einzahlen und macht eine notwendige Hierarchisierung der Leistungen für uns und natürlich für die Destinationen möglich. Im Storytelling werden nach und nach die einzelnen Leistungen entlang eines roten Fadens verwoben, der – gut erzählt – eine spannende Geschichte der Destination vermittelt.

Das Ordnen der Ressourcen und Leistungen kann nicht ohne die Partizipation der Destination passieren. Inhaltliche Kompetenz, intensives Wissen um den Takt der Destination und die Notwendigkeit ein Wir-Gefühl entstehen zu lassen, macht die Einbindung der regionalen Akteure als Mitspieler und Darsteller zum absoluten Muss in der Entwicklung einer  Metastory und geeigneten Substories.

Eine gut erzählte Produktgeschichte führt direkt in das regionale Leistungsprogramm. An der Spitze steht die Faszinationsleistung in Form eines Claims oder einer profilierenden Sperrspitzenleistung. Diese Faszinationsleistungen werden durch drei bis vier Schlüsselleistungen konsumierbar und als verkaufbares Produkt fassbar.

Unterstützung- und Ergänzungsleistungen runden das Angebot ab und machen die große Breite des regionalen Angebotsspektrums sichtbar.

Faszinationsleistung

Schlüsselleistungen

Unterstützungs- und Ergänzungsleistungen

Ist die Faszinationsleistung im Kopf, gilt es nur mehr die Leistungen in eine spannende Story zu packen und diese Story als starken Handlungsrahmen und Wegweiser in die Zukunft zu erkennen.

Leistungen in eine spannende Story verpacken? – Wir helfen gerne!

Weiterlesen

0

Im dritten und letzten Teil unserer Blogreihe “Trends im Bereich Informations- und Kommunikationstechnologien” präsentieren wir Ihnen den Vortrag:

Unternehmen 2020 – das Internet ist erst der Anfang

Vortragende: Tim Cole, Journalist und Buchautor

In seinem Vortrag spricht Tim Cole vor allem drei Trends an:

Trend Nummer 1: Die totale Vernetzung
Bei Trend Nr. 1 betont Cole vor allem, dass die totale Vernetzung über das technische Zuständigkeitsgebiet hinausragt. Vernetzung bedeutet auch einen Veränderungsprozess, der sich auf der menschlichen Ebene vollzieht. Anschaulich präsentiert er dieses Beispiel mit dem intelligenten Kühlschrank und der intelligenten Personenwaage: Der intelligente Kühlschrank zeichnet sich dadurch aus, dass er programmiert werden kann, in der Lage ist Barcodes zu lesen, sowie auch Lebensmittel aus dem Supermarkt um die Ecke bestellen kann, der wiederum dann die Lebensmittel nach Hause, direkt in den Kühlschrank, liefert. Diesen Kühlschrank gibt es derzeit in Korea und Japan. Die intelligente Personenwaage gibt es auch. Diese ist mit dem Internet verbunden und meldet bei Übergewicht dies an den zuständigen Arzt und schickt automatisch eine Anfrage für einen Arzttermin. Was aber nicht bedacht worden ist, ist eigentlich, was passiert wenn der Kühlschrank sich mit der Waage verbindet? Die Veränderung überrascht uns, und nicht immer werden die Zusammenhänge bedacht. Tim Cole lieferte uns dazu noch ein weiteres Beispiel, das er persönlich erfahren hatte: Er verwendete die Küchenplaner App von Ikea, welche er es „wunderbares“ Spielzeugtool beschrieb. Nur löste dieses „wunderbare“ Tool auch Verdutztheit bei Tim Cole aus, als er erfuhr, dass die App nicht mit dem Bestellwesen gekoppelt war, sondern manuell und daher auch zeitintensiv zu erfolgen hatte.

Cole betonte auch des Weiteren – wie auch bereits im Blogartikel digital is now erwähnt – dass sich das Machtverhältnis immer mehr zu Ungunsten des Unternehmens und zu Gunsten des Kunden verschiebt. Die Kunden bekommen eine grenzenlos erscheinende, große Auswahl von Leistungen in einer sehr transparenten und globalen Art und Weise geboten. Dem Kunden steht eine Vielzahl von Kommunikationskanälen zur Verfügung und der Kunde entscheidet auch, welchen Kanal er verwendet möchte. Auch die Dialogfähigkeit des Kunden steigt durch die Möglichkeiten von Social Media Plattformen immens an. Für die Unternehmen gilt es, diese Macht der Kunden für sich zu nutzen. Cole liefert Amazon als Best-practice-Beispiel für das gekonnte Ausnutzen individuellen Zielgruppenansprache, indem es Amazon gekonnt gelingt, eine individuelle, personifizierte Homepage seinen Kunden bieten zu können.

Trend Nummer 2: Totale Mobilität
Bei Trend 2 bringt er die totale Mobilität mit den Schlagworten „digitale Nomade“ und „digitale Beduine“ in Beziehung. Er wies uns auch darauf hin, dass in Amerika die Foursquare App weitaus populäre ist als hier zu Lande. McDonalds & Co werben dort mit Gutscheinen und Upgrades, wenn User diese App verwenden.

Der zweite Bereich hinsichtlich totaler Mobilität betrifft das Büro von morgen. Er beschreibt dabei die Ideologie und Studie des Fraunhofer Instituts, dass das klassische, stationäre Büro, wie wir es heute haben sich immer mehr zu Gunsten flexibler Büros auflösen wird.

Trend Nummer 3: Totale Kommunikation
Im Trend Nummer 3 betont Cole noch einmal die Macht der Kunden im Zeitalter von Social Media. Er verwirft den Begriff Web 2.0 und spricht vor allem von einem „Mitmach-Internet“. Ebenfalls zitiert er in seinem Vortrag den Internet-Guru Ossi Urchs, der sagt: „Social Media ist nicht wie Schnupfen, es geht nicht wieder weg.“ Social Media wird daher nicht nur als etwas Beständiges angesehen, sondern auch als etwas sehr relevantes, das er mit dem zweiten Zitat, von Dr. Martin Oetting von der trend AG zum Ausdruck bringt:“ Guten Tipps von Freunden glauben wir mehr als jeder Hochglanzwerbung“. Die Authentizität und die Glaubwürdigkeit in der Kommunikation zwischen Kunden sind höher als wenn sie einseitig vom Unternehmen an den Kunden vermittelt wird. Auch hier zeigt Cole wieder sehr gelungen beispielhaft einige Chancen (Beispiele: Groupon, Social Recruitement bzw. Employer Branding, z.B. bei Xing oder LinkedIn, Microblogging bei Twitter, z.B. als Crowdsourcing Möglichkeit von Kirstin Walter alias die Safttante) auf, die sich aus dem „Mitmach-Internet“ ergeben, aber er lässt auch die Risiken nicht unbemerkt (Beispiele: Der vernachlässigte Naturschutz von Kitekat, Rechtsstreitigkeiten mit Kaffee Partner)

Weiterlesen

1

Im zweiten Teil unserer Blogreihe “Trends im Bereich Informations- und Kommunikationstechnologien”, präsentiert auf der addSuccess” richtet sich der Fokus auf das folgende Thema:

Wenn morgen gestern war

Vortragende: Roland Obtresal, Leitung Vertrieb addIT Dienstleistungen GmbH & Co KG

Nach einem anfänglichen Rückblick zu den IT- und Apple Anfängen nutzte Hr. Obtresal die Möglichkeit uns das Thema Augmented Reality durch Videos beispielhaft näher zu bringen. Einige gelungene Beispiele aus dem Vortrag sollen nun vorgestellt werden.

iButterfly

Layar:

BMW-Glasses:

The future Education:

Zurück zu Teil 1

Weiterlesen